"Abschiedshalle" geplant

Neuer Tierfriedhof im MK an der A45: Was jetzt noch fehlt

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Tierfriedhof (Symbolbild). 

Lüdenscheid – Die Planung für den Lüdenscheider Tierfriedhof ist abgeschlossen. Wann die ersten Haustiere in Lüdenscheid bestattet werden können, hängt nun davon ab, wann die Baugenehmigung vorliegt. 

Die Zustimmung der städtischen Baubehörde lässt noch auf sich warten. Bislang müssen tote Haustiere über die Tierverwertungsstelle entsorgt werden. Auf einem Tierfriedhof dagegen können Heimtierbesitzer ihre Lieblinge gegen eine Gebühr bestatten. 

Schon vor einigen Jahren zeigte sich die Politik von der Idee angetan und beauftragte den Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL), einen Tierfriedhof in Lüdenscheid einzurichten. Der STL hat seine Hausaufgaben inzwischen gemacht. 

In einem durch eine Straße abgetrennten Bereich des kommunalen Waldfriedhofs am Piepersloh sollen künftig Tierbestattungen möglich sein. Aus Pietätsgründen seien die Friedhofsbereiche für Mensch und Tier sauber getrennt, heißt es vonseiten des STL. 

Neben dem Bereich mit kleinen Grabparzellen ist der Bau eines Holzhauses mit Veranda geplant, in dem Trauernde von ihren verstorbenen Haustieren Abschied nehmen können. Der Friedhof werde „würdevoll und stilvoll“ gestaltet, sagt Lange. 

Wie teuer die Bestattung ist, hänge maßgeblich von den Baukosten ab, die noch nicht feststehen. Die Preise würden zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt. Bei vergleichbaren Tierfriedhöfen in der Region kostet ein Grab je nach Größe des Tieres zwischen 30 und 100 Euro pro Jahr.

Der Waldfriedhof Piepersloh. 

Der Waldfriedhof Piepersloh und künftig auch der Tierfriedhof befinden sich unweit der Autobahnanschlussstelle Lüdenscheid-Süd. Der STL hofft durch die gute Lage, auch Haustierhalter aus dem gesamten Märkischen Kreis anzusprechen, deren Lieblinge in Lüdenscheid ihre letzte Ruhe finden sollen. Im Märkischen Kreis selbst gibt es bislang nur einen Tierfriedhof in Letmathe.

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