Er will Zuversicht vermitteln

Das ist der neue Superintendent im MK

+
Präses Dr. h.c. Annette Kurschus führte Dr. Christof Grote, bisher Pfarrer in Attendorn, als neuen Superintendenten des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg ein.

Seit gestern ist Dr. Christof Grote offiziell als neuer Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg im Amt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war gleich eine bedeutsame. 

Märkischer Kreis - Seit gestern ist Dr. Christof Grote offiziell als neuer Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg im Amt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Einführung des ebenfalls im September gewählten neuen Kreissynodalvorstands. Der Gottesdienst in der Lüdenscheider Kreuzkirche verdeutlichte einmal mehr die Dynamik der Corona-Pandemie: Aus einem ohnehin schon kleinem Kreis geladener Gäste war angesichts der aktuellen Entwicklung eine noch kleinere Runde nur der unmittelbar Beteiligten geworden. 

Dr. h.c. Annette Kurschus Präses der Evangelischen Landeskirche von Westfalen, führte Grote in sein neues Amt ein. Sie sprach von Aufsicht, aber auch von Überblick und „im besten Falle“ Durchblick, den ein Superintendent haben müsse. Wichtig sei es, der Spur Gottes zu folgen. „Wärme“ und „Fürsorge“ nannte sie als wesentliche Schlagworte. „Wie es um einen Kirchenkreis bestellt ist, zeigt sich daran, wie es den Schwächsten geht.“ Damit verwies Kurschus nicht zuletzt auch auf die bisherige Funktion von Grote als Diakoniepfarrer. 

In einer Zeit, „in der uns ein so kleines Virus so aus der Bahn wirft“, bräuchten die Menschen Hoffnung, sagte wiederum Grote in seiner ersten Predigt als Superintendent. Im Predigtext für den gestrigen Sonntag fand er eine solche Botschaft in dem Vers „suchet der Stadt Bestes“. „Der Stadt Bestes zu suchen, ist auch unser Auftrag heute“, sagte Grote, um so möglichst vielen Menschen an möglichst vielen Orten Zuversicht zu vermitteln.

Aufgrund der reduzierten Gästelisten entfielen die Grußworte von Marco Voge, der heute seinen ersten Arbeitstag als neuer Landrat des Märkischen Kreises hat, Andreas Neuser, Dechant des Dekanates Südsauerland der Katholischen Kirche, und Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes. 

Auf der einen Seite der Kreuzkirche saßen die neu- und wiedergewählten Mitglieder des Kreissynodalvorstandes, auf der anderen Seite diejenigen, die verabschiedet wurden.

Die erste Amtshandlung des neuen Superintendenten war die Verabschiedung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Peter Winterhoff (Valbert); Petra Handke (Meinerzhagen), Rita Kattwinkel (Rönsahl), Antje Seidenstücker (Lennestadt-Kirchhundem), Hans Peter Osterkamp (Werdohl), Ulrike Grzibiela (Finnentrop) und Michael Wach (Eiringhausen). 

Der neue Vorstand besteht aus: Martin Pogorzelski (Halver), Bettina vom Brocke (Kirchenkreis), Dirk Grzegorek (Werdohl), Simon Schupetta (Brügge), Martin Cordt (Brügge), Claudia Adams-Kuhbier (Lüdenscheid, Christuskirche), Beate Turck (Halver), Iris Espelöer (Lüdenscheid, Versöhnungskirchengemeinde), Wolfgang Dröpper (Attendorn-Lennestadt), Regina Bahlo (Lüdenscheid, Versöhnungskirchengemeinde), Uwe Köster (Herscheid), Torsten Hecker (Kierspe), Mike Gurian (Lüdenscheid, Kreuzkirche) und Martin Sporer (Attendorn-Lennestadt).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare