Kosten in Höhe von 290 000 Euro

Neuer Lebensraum für Fische im MK: Renaturierungsmaßnahmen am Elspe-Bach abgeschlossen

Elspe-Bach
+
Seit Anfang Dezember fließt das Wasser der Elspe durch das neu angelegte Flussbett: Dieses verläuft nun in Schlingen und mit rauen Rampen statt als begradigtes Trapez-Profil. Im Frühjahr folgen noch weitere Bepflanzungen.

Zwei Monate arbeiteten sich schwere Baufahrzeuge durch das Gelände, wurden Tonnen an Erde bewegt und Bäume umgesetzt: Mittlerweile ist die umfangreiche Renaturierungsmaßnahme des Elspe-Baches entlang der Talstraße abgeschlossen, fließt das Gewässer in zwei Teilabschnitten und auf einer Länge von insgesamt 430 Metern in seinem neu angelegten und vor allem verlängerten Flussbett

Lüdenscheid – Zwei Monate arbeiteten sich schwere Baufahrzeuge durch das Gelände, wurden Tonnen an Erde bewegt und Bäume umgesetzt: Mittlerweile ist die umfangreiche Renaturierungsmaßnahme des Elspe-Baches entlang der Talstraße abgeschlossen, fließt das Gewässer in zwei Teilabschnitten und auf einer Länge von insgesamt 430 Metern in seinem neu angelegten und vor allem verlängerten Flussbett. „Es ist alles super gelaufen, es gab keine bösen Überraschungen und auch der Verkehr musste zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt werden“, bilanziert Thomas Meilwes vom Fachdienst Umweltschutz und Freiraum und spricht auch der ausführenden Firma ein Lob aus.

Neuer Lebensraum für Fische im MK: Ansaat für Bepflanzungen steht an

Denn am Ende seien auch der Zeit- und Kostenrahmen eingehalten worden. Wie berichtet, war für die Renaturierung, die unter anderem im Hinblick auf die Hochwassergefahren notwendig geworden war, eine Summe von etwa 290 000 Euro angesetzt worden, die zu 90 Prozent vom Land gefördert wird.

Während bereits Anfang Dezember die behördliche Abnahme durch den Märkischen Kreis erfolgte, stehen in den kommenden Monaten noch die Ansaat sowie die Bepflanzungen an. „Aber dafür brauchen wir andere Temperaturen.“ Neben den Aspekten des Hochwasserschutzes sowie als Reaktion auf veränderte Klimabedingungen soll die Maßnahme aber auch dem Ökosystem zugutekommen. So wurde unter anderem durch den Einbau „rauer Rampen“ statt der bisherigen Wehre eine Durchgängigkeit für die Fische ermöglicht. Und: Für die Ansiedlung von Amphibien wurden durch Ausschachtungen in den Auen zusätzliche Biotope geschaffen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare