Neuer Laden, neue Adresse: SinnLeffers hat geöffnet

LÜDENSCHEID ▪ Das Haus Sternplatz 1 ist nun eine der ersten Modeadressen der Stadt. SinnLeffers-Konzernchef Abram Nette eröffnete gestern die neue Niederlassung, begrüßte rund 50 offizielle Gäste aus Wirtschaft und Politik und freute sich über mehr als 2000 geladene „Top-Kunden“. Ab heute ist das Modehaus für die Allgemeinheit geöffnet.

34 Jahre, nachdem der Konzern sich entschlossen hatte, in der Kreisstadt Geschäfte zu machen, hat ihn die Kündigung der Immobilie in 1a-Lage „wie ein Schock getroffen“, wie Nette sagte. „Wir waren nach der Insolvenz auf einem guten Weg und wollten in Lüdenscheid unbedingt weitermachen.“ Der Zufall und zähe Verhandlungen über Fläche und Miethöhe brachten für SinnLeffers letztlich ein gutes Ende.

„Nun haben wir ein Fachmodegeschäft, das in dieser Stadt Trends setzen kann“, sagte der Manager unter dem Applaus der „Offiziellen“ – darunter Bürgermeister Dieter Dzewas, Stern-Center-Chefin Regine Votteler sowie Vertreter aus Rat, Polizei und Industrie- und Handelskammer. Auch der ehemalige SinnLeffers-Filialleiter Rudolf Hus ließ es sich nicht nehmen, seinem jüngsten Nachfolger Patrick Steidl eine erfolgreiche Zukunft zu wünschen.

Den ersten Gästen präsentierte sich das Modehaus in edlem Ambiente, das zeigt: Die Verantwortlichen haben nicht gekleckert, sondern geklotzt: namhafte Marken, stilvolle Beleuchtung, breite Gänge und viel Platz auf zwei Etagen und 2800 Quadratmetern Fläche – 25 Prozent weniger als gegenüber am alten Standort. Weggefallen sind Baby- und Kinderbekleidung sowie Badtextilien und Bettwäsche. Konzern-Verkaufsleiter Ulrich Nellesen: „Lieber etwas weniger im Sortiment, aber dafür alles viel wertiger präsentiert.“

Dieter Dzewas zeigte sich in seiner kurzen Ansprache positiv beeindruckt vom Ergebnis des Umzuges eines Unternehmens, „das in Lüdenscheid nie rote Zahlen, sondern immer mindestens eine schwarze Null geschrieben“ habe. „Es geht darum, 75 000 Lüdenscheider vernünftig mit Mode zu versorgen und weitere 300 000 Bürger aus dem Umland an unsere Stadt zu binden.“ Das komplette Haus Sternplatz 1 sei „in seiner Präsenz sehr gut aufgestellt“ – ein weiterer Markstein der „erstaunlichen Veränderung der Lüdenscheider Innenstadt in den vergangenen zehn Jahren,“ sagte der Bürgermeister.

Während das SinnLeffers-Geschäft zu „brummen“ begann, bereiteten sich die Nachbarn im Café „Zuccaba“ mit Hochdruck auf ihren heutigen Eröffnungstag vor. Bis zur letzten Minute arbeiten Inhaberin Vasiliki Tsaveli und ihr Kompagnon Halil Oezince – vormals „Extrablatt“-Wirt – sowie Service-Chef Daniel „Abi“ Abert und der Chef der Pasta-Küche Gennaro Iannello am Inventar des zweigeschossigen Betriebes, in dem rund 200 Gäste Platz finden sollen. Die Größe des künftigen Außenbereiches des „Zuccaba“ steht noch nicht fest. Ab 14 Uhr ist das neue Geschäft heute geöffnet.

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