Neuer Jugendtreff an der Kalve eröffnet

Sie schieben keine ruhige Kugel: Der neue Jugendtreff im Gebäude der Kalver Grundschule soll der aktiven Freizeitgestaltung dienen. Zur Ausstattung gehört auch ein Billardtisch. - Fotos: Schmidt

LÜDENSCHEID - Das Warten ist vorbei: Nach rund zweijähriger Durststrecke verfügen die Stadtviertel Kalve, Hebberg und Wefelshohl wieder über eine solide Basis für die Jugendarbeit. Soll heißen: Die jüngst in Betrieb genommenen Jugendräume im Gebäude der Kalver Grundschule bieten Mädchen und Jungen bis 18 Jahren fortan eine feste Anlaufstelle der Freizeitgestaltung.

Am Wochenende wurde der neue Jugendtreff nun offiziell eröffnet. Und die Resonanz war enorm. Neben zahlreichen Lokalpolitikern und Verwaltungsabgesandten drängten sich auch Jugendliche und pädagogische Mitarbeiter in den rund 60 Quadratmetern großen Räumen. Sie alle zeigten sich sichtlich angetan von der Szenerie.

Rückblende. Traditioneller Ort der Jugendarbeit im Stadtteil war bis vor Zeiten bekanntlich ein Gebäudetrakt im Familienzentrum Hebberg – bis die Stadt entschied, dort Plätze für die U3-Betreuung zu schaffen. Damit aber verlor der ältere Nachwuchs seinen gewohnten Treffpunkt. Eine gewisse Alternative bot zwar das am Wefelshohl postierte CVJM-Mobil. Als ideal galt diese Lösung indes nicht.

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Den Mangel erkannte man auch im Rathaus rasch. Nach diversen Anstrengungen und Vorstößen von Politikern entdeckten die Planer schließlich im Untergeschoss der Kalver Grundschule geeignete Räume. Die dort befindliche „Betreuung von acht bis eins“ konnte innerhalb des Schulgebäudes verlegt werden. Damit war der Weg für den Umbau frei. Unter der Ägide von Gudrun Abendroth von der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt entstand in der Folge ein zwei Haupträume umfassender Komplex nebst Sanitärs und eigenem Eingang. Den Jugendlichen stehen ein Kicker, ein Billardtisch, eine Dartscheibe sowie diverse weitere Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Der Treff ist dienstags bis freitags von 15.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Ansprechpartner und Betreuer vor Ort sind Dirk Rubin und Andreas Klimpel. Unterstützt wird das Duo von Alina Ahl, die dort ihr freiwilliges soziales Jahr absolviert.

Und die Kosten? 50 000 Euro an kommunalen Geldern waren für die Herrichtung des Treffs veranschlagt. Verbaut wurden am Ende aber lediglich 33 500 Euro. Was besonders auch Bürgermeister Dieter Dzewas freut. Seine Worte bei der Eröffnung zeigten das: „Und da behauptet man immer, städtische Verwaltungen könnten nicht vernünftig wirtschaften.“

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