Hol- und Bringbereich ist mittlerweile der vierte im Stadtgebiet

Für mehr Sicherheit: Diese Schule in Lüdenscheid erhält eigene Zone für Elterntaxis 

Über den sicheren Schulweg informiertz Polizeihauptkommissar Andreas Reeswinkel die Erstklässler der Ida-Gerhardi-Schule.
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Vor der neuen Ida-Gerhardi-Schule wurde eine Hol- und Bringzone für Elterntaxis eingerichtet - die vierte im Stadtgebiet.

Sie soll zu mehr Sicherheit beitragen und ein Ansporn sein, zumindest einen Teil des Schulwegs zu Fuß zu bewältigen: Vor der neuen Ida-Gerhardi-Schule wurde zu Beginn des neuen Schuljahres eine Hol- und Bringzone für Elterntaxis eingerichtet - die vierte im Stadtgebiet.

Lüdenscheid - „Stop – Ab hier zu Fuß“ ist auf den beiden bunten Schildern zu lesen – und sie richten sich an Eltern und Kinder gleichermaßen: Mit der Inbetriebnahme der neuen Ida-Gerhardi-Schule wurde auf einem Seitenstreifen an der Freiherr-vom-Stein-Straße eine sogenannte Hol- und Bringzone eingerichtet, an der Eltern die Möglichkeit haben, ihre Kinder sicher aus- und einsteigen zu lassen. Ein kleiner Weg führt die Grundschüler dann direkt und gefahrlos aufs Schulgelände.

„Von Beginn an eine verkehrssichere und nachhaltige Mobilität“

„Wir wollten die Chance des Neustarts direkt nutzen, um von Beginn an auf eine verkehrssichere und nachhaltige Mobilität zu setzen“, erklärt Nina Niggemann-Schulte vom Fachdienst Verkehrsplanung und -lenkung bei der Stadt Lüdenscheid. Unter Beteiligung der Eltern und Kinder, aber auch der Anwohner sowie in Zusammenarbeit mit der Polizei konnte damit die vierte Hol- und Bringzone für Elterntaxis im Stadtgebiet eingerichtet werden – und nach den bisherigen guten Erfahrungen an den Grundschulen Wefelshohl und Bierbaum sowie der Adolf-Reichwein-Gesamtschule würden noch weitere Standorte geprüft.

Wie die Haltezone funktioniert, wie man sicher zu Fuß zur Schule kommt und worauf zu achten ist, das erfuhren die Erstklässler der Ida-Gerhardi-Schule am Mittwoch von Polizeihauptkommissar Andreas Reeswinkel. Denn die Hol- und Bringzone ist – ebenso wie die zwei neu aufgebrachten Piktogramme auf der Fahrbahn – nur ein Baustein, wenn es um einen sicheren Schulweg geht.

Der Schulweg-Check, die Begehung des Bezirks sowie verkehrspädagogische Projekte (Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ oder Verkehrszähmer) sollen in Zukunft ebenfalls dazu beitragen, dass wieder mehr Mädchen und Jungen den Schulweg zu Fuß meistern. Eine Umfrage unter Eltern sei bereits im Vorfeld auf eine gute Resonanz gestoßen, weiß Kathrin Hock, kommissarische Schulleiterin.

Auch „Walking-Bus“ in Planung

Daher sei unter anderem auch die Initiierung eines „Walking Bus“ geplant: Dafür treffen sich die Grundschüler an vorab festgelegten Punkten und laufen in Begleitung eines Erwachsenen gemeinsam zur Schule. Und: Ab November wird das Thema „Sicherer Schulweg“ auch durch eine Studentin im Unterricht begleitet, die sich eben diesem Aspekt in ihrer Bachelor-Arbeit widmet.

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