Weiteres Kolumbarium im Aufbau

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Vier Jahre ist es her, dass das Kolumbarium auf dem neuen evangelischen Friedhof an der Mathildenstraße seiner Bestimmung übergeben wurde. Jetzt wird ein zweites gebaut.

Lüdenscheid - Schon nach der Fertigstellung des ersten Kolumbariums auf dem neuen evangelischen Friedhof an der Mathildenstraße im Jahr 2009 stellten die Verantwortlichen um Detlev Trester, Leiter des Friedhofverbandes des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, eine Erweiterung in Aussicht. Jetzt haben die vorbereitenden Arbeiten dazu begonnen.

Schräg gegenüber der bestehenden Grabstätten werden wiederum in einem Halbkreis 14 Säulen, die Platz für maximal 168 Urnen bieten, entstehen. Jede Säule hat sechs Kammern, die wie bei ihren Vorgängern jeweils hinter einer Muschelkalkfrontplatte zwei Urnen aufnehmen können.

Hintergrund ist die zunehmende Nachfrage nach dieser Art der Bestattungsform. Auf der Platte sind Name, Geburts- und Sterbedatum vermerkt. Es können Vasen und Kerzenhalter angebracht werden. Vor den Säulen steht zum größten Teil Blumenschmuck. Der Aufwand für die spätere Grabpflege ist also recht gering.

Rolf Puschkarsky, Öffentlichkeitsreferent im evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, weist in diesem Zusammenhang Vorwürfe zurück, die Baumgräber machten einen verwahrlosten und ungepflegten Eindruck. Reinhold Ahrens hatte in einem Schreiben an die LN und beigefügten Bildern darauf aufmerksam gemacht. So wächst zum Teil um Grabtafeln unter Bäumen Unkraut. Das liege daran, dass dort Blumenvasen stünden oder Grabschmuck wie Engelfiguren, so dass die Fläche nicht immer gleich komplett gemäht werde. „Das sind aber Momentaufnahmen. Wenn die Friedhofsgärtner dazu kommen, pflegen sie auch diese Flächen“, sagt Puschkarsky und weist darauf hin, dass es eigentlich auch nicht gestattet sei, dort Grabschmuck abzulegen.

In Meinerzhagen habe der Friedhofsverband jetzt extra eine Fläche in der Nähe ausgewiesen, wo Trauernde Blumen oder Schmuck ablegen können. „So etwas haben wir auch für Lüdenscheid im Hinterkopf.“

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