Neue LED-Wand

Lüdenscheider Stadtmarketing plant Public Viewing zur Fußball-EM

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Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt kam die LED-Wand des Lüdenscheider Stadtmarketings erstmals zum Einsatz – zur Freude von Geschäftsführer André Westermann.

Lüdenscheid -  Auf dem Neujahrsempfang der Stadt am Sonntag kam sie erstmals zum Einsatz und ermöglichte vielen Gästen im Rathausfoyer einen besseren Blick auf das Bühnengeschehen. In Zukunft soll die neue LED-Wand der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH (LSM) auch bei anderen Veranstaltungen verstärkt zum Einsatz kommen.

Das zumindest wünscht sich LSM-Geschäftsführer André Westermann. Nicht zuletzt im Hinblick auf die Fußball-Europameisterschaft im Sommer soll die neue Technik ein Public Viewing im Herzen der Stadt ermöglichen.

„Seit der WM 2006 im eigenen Land gab es immer wieder Anfragen und den Wunsch der Bevölkerung nach solchen öffentlichen Veranstaltungen. Doch die Auflagen damals waren sehr hoch. Das war nicht zu bewerkstelligen“, erklärt Westermann im Gespräch. Das galt auch für die WM vor zwei Jahren, als die LSM sich nicht in der Lage gesehen habe, die Kosten für ein solches Event zu stemmen.

„Nach dieser Absage sind jedoch viele Interessenten auf mich zu gekommen, die so etwas in Kooperation auf die Beine stellen wollten“, erinnert sich der Geschäftsführer an zahlreiche Gespräche. Dabei seien vielen erst die Kosten sowie das Risiko bewusst geworden. Mittlerweile hätte sich eine Veranstaltungsgemeinschaft gebildet, die bereits ein konkretes Konzept entwickelt hätte. „Beispielsweise würden wir mit dem Public Viewing gerne in den Rosengarten gehen“, so Westermann unter Vorbehalt sämtlicher Genehmigungen. Und: Auch weitere Partner, die so ein Event unterstützen, seien erforderlich.

Die Anschaffung der LED-Wand, die durch eine Umschichtung der Mittel, darunter Sponsoring-Gelder, möglich wurde und in einem hohen fünfstelligen Bereich lag, sei ein logischer Schritt gewesen. „Das Mieten allein der Wand hätte uns etwa 30 000 Euro für vier Wochen gekostet. Das war ein Rechenbeispiel.“ Nach dem Kauf der Wand, die aus 32 Modulen besteht und flexibel in Räumen und im Freien aufgebaut werden kann, hofft Westermann nun auf eine entsprechende Vermarktung. „Ob Verein, Institution oder Privatperson – wir sind für alle Anfragen offen.“ Und auch die LSM hat konkrete Vorstellungen für mögliche Nutzungen: „Denkbar sind Open-Air-Kinos oder sportliche Großveranstaltungen. Das würde sich einfach anbieten.“

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