Neue Heimat für Zentrale Gebäudewirtschaft

Lüdenscheid -   Gerne hat Bürgermeister Dieter Dzewas zwei Abteilungen der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) und Betriebsleiter Frank Kuschmirtz nicht aus seinem Dunstkreis entlassen. Aber mit den neuen Räume an der Gustav-Adolf-Straße 4 konnte das Rathaus nicht konkurrieren.

„Das hier hätten wir im Rathaus nicht abbilden können“, erklärt Bürgermeister Dzewas. „Das hier“ ist ein mit viel Fingerspitzengefühl renoviertes Fabrikgebäude, das vor allem durch klare Linien und viel Platz besticht.

20 Mitarbeiter der ZGW arbeiten hier – nur das Logistikzentrum findet sich nach wie vor im Rathaus. „Die Logistik stellt einen Zentraldienst dar. Der ließ sich schlecht aus dem Rathaus herauslösen“, betont Dieter Dzewas. Frank Kuschmirtz ist auch aus diesem Grund regelmäßig im Rathaus anzutreffen – Kommunikation sei gerade auch in seinem Fachbereich wichtig. „Das Gebiet der Zentralen Gebäudewirtschaft umfasstviele Arbeitsbereiche. Wir arbeiten auch deshalb so gut und effektiv, weil wir eng verzahnt sind. Und weil unsere Mitarbeiter viel Erfahrung und Know-how haben“, berichtet Frank Kuschmirtz und fügt hinzu: „Wir sind wirklich gut aufgestellt.“

Die „Weisheit“ schlummere nicht verstreut irgendwo im Haus, erklärt Dieter Dzewas. „Hier ist Spezialwissen gebündelt. Das ist wichtig. Wir müssen Know-how nicht teuer einkaufen.“

Zahlen können die Effektivität des Fachbereichs belegen: Die ZGW hat es mit einem Gebäudewert von 150 Millionen Euro zu tun – und setzt im Jahr 20 Millionen Euro um.

Aber: Der dringend benötigte Nachwuchs für die ZGW sei nur schwer zu finden. Gut ausgebildete Fachleute, betonen Frank Kuschmirtz und Dieter Dzewas, gebe es nicht zuhauf. Langfristig werde die interkommunale Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnen, erklärt Dieter Dzewas: „Die Regionale hat das Kirchturmdenken bei uns ja schon aufgeweicht.“

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