Neue Grundschule im MK: Eltern sollen über Namen abstimmen

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Neue Friedensschule oder Ida-Gerhardi-Grundschule? Falls in Lüdenscheid die erste Schule nach einer Frau benannt wird, gäbe es eine künstlerische Ausrichtung des Leitbildes und eine enge Kooperation mit Museum und Galerie.

Lüdenscheid - Es ist mehr als nur ein Name: Wenn im kommenden Jahr eine neue Grundschule in Lüdenscheid eingerichtet wird, dann sollen die Eltern über den Namen mitbestimmen. Denn das wirkt sich auch aufs Konzept aus.

In der Verwaltungsvorlage heißt sie noch schlicht N.N. – der endgültige Name für die neue Grundschule, die am 1. August 2021 am Standort der ehemaligen Friedensschule errichtet werden soll, ist noch zu finden. Dabei sollen die Eltern helfen.

Der Schul- und Sportausschuss beschloss am Donnerstag, im Rahmen des Anmeldeverfahrens die Eltern nach ihrem Favoriten unter den beiden Namensvorschlägen zu befragen. Das, so Fachdienstleiter Matthias Reuver, habe auch Bedeutung für die Ausrichtung der Schule.

Die Verwaltung favorisiert demnach „Neue Friedensschule“. „Neu“ stehe für eine neue Schulform im Vergleich zur Vorgängerschule, für ein neues pädagogisches Konzept und einen neuen Lebensabschnitt. „Frieden“ wolle man im Namen erhalten, „weil der Begriff a priori eine höchste Bedeutung hat und vielfältige Ansätze für die Arbeit und die pädagogischen Settings einer Schule bietet“.

Solche Ansätze bietet aber auch der Vorschlag der CDU, die sich in einem Antrag für „Ida-Gerhardi-Schule“ stark macht. Hier sei eine Kooperation mit dem Museum möglich und die künstlerische Ausrichtung des Leitbildes.

Für Norbert Adam (CDU) spricht noch ein anderes Argument für eine Ida-Gerhardi-Schule: „Es wäre die erste Schule, die hier nach einer Frau benannt ist“ – nach einer starken Persönlichkeit, die ihrer Zeit voraus gewesen sei und die Künstlerszene jener Jahre geprägt habe.

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