Lüdenscheid nimmt kurzfristig 63 Flüchtlinge auf

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Kurzfristige Belegung: 63 Flüchtlinge sind für eine Nacht in der Albert-Schweitzer-Hauptschule untergebracht.

Lüdenscheid - Die Stadt Lüdenscheid hat am Montag extrem kurzfristig 63 Flüchtlinge in der leerstehenden Albert-Schweitzer-Hauptschule untergebracht. Es handele sich dabei um eine einmalige reine Übernachtungsmöglichkeit, heißt es.

Noch Montagmittag erhielten die LN auf Nachfrage im Rathaus und in der Schule selbst die Auskunft, dass aktuell keine Informationen über die Notwendigkeit auf Aufnahme weiterer Flüchtlinge vorlägen, man aber wohl täglich damit rechnen müsse.

Diese Informationslage war im Verlauf des Nachmittags überholt. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Stadt von der Erstaufnahmeeinrichtung der Bezirksregierung in Dortmund die Nachricht, dass sofort in Lüdenscheid 63 weitere Menschen aufgenommen werden müssten, die für eine Nacht in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule untergebracht werden.

In dieser Notsituation geht es nicht um die Einrichtung einer weiteren Notaufnahmeunterkunft in Lüdenscheid, sondern darum, den Ankömmlingen eine erste Übernachtungsmöglichkeit zu bieten. Am Dienstag würden die notwendigen Formalien abgewickelt. Die Neuankömmlinge nähmen dann frei gewordene Plätze in der Ende Juli eingerichteten Notunterkunft in der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule ein.

Die Johanniter übernehmen die Betreuung der ankommenden Flüchtlinge. Die Anwohner in der Nachbarschaft der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule seien noch am Montag durch Handzettel informiert worden, die das Ordnungsamt verteilt habe. Die Stadtverwaltung werde so schnell wie möglich eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft organisieren.

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