Passend zur ersten Hitzewelle des Jahres

Neue Eisdiele im MK: Nachfolger im Ex-Café Korte ist alter Bekannter

Giuseppe Mazzarisi mit seiner Mitarbeiterin Romina
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Giuseppe Mazzarisi mit seiner Mitarbeiterin Romina. Das Eiscafé öffnete an der Bahnhofsallee 1 die Pforten.

Passend zur ersten Hitzewelle des Jahres gibt es ein neues Eiscafé in Lüdenscheid. Nach fast genau einem Jahr hat Giuseppe Mazzarisi mit der Eröffnung des „Italia da Pino“ die Lücke geschlossen, die das Café Korte hinterlassen hat.

Lüdenscheid - Es gibt also wieder Süßes am Bahnhof, allerdings einige Grad kälter serviert. Neben den verschiedenen Eissorten bietet der Sizilianer auch Tiramisu, Crêpes und natürlich verschiedene Kaffees an. „Einen Italiener ohne Kaffee? Das gibt es doch nicht“, sagt Inhaber Mazzarisi.

Der 52-Jährige kam 1981 nach Deutschland und lebt seitdem in Lüdenscheid. Neu ist die Gastronomie für ihn nicht, seit 19 Jahren betreibt er die Pizzeria da Pino an der Lösenbacher Straße. Nun ist das Eiscafé hinzugekommen, nachdem die Räumlichkeiten an der Bahnhofsallee seit der Geschäftsaufgabe des Café Korte ungenutzt blieben.

Konditormeister Olaf Korte lieferte seine letzte Cremetorte am 29. Mai vergangenen Jahres aus, danach schloss der heute 51-Jährige das Geschäft, das sein Vater 1966 gegründet hatte.

Alle Eissorten in Eigenproduktion

Mazzarisi stellt alle Speisen in Eigenproduktion her. Auch die Eiscreme macht er selbst, allerdings nicht vor Ort an der Bahnhofsallee. „Ich habe meine Eismaschine in einem Lager aufgestellt“, sagt Mazzarisi. Allerdings stünden dort insgesamt 20 solcher Geräte. Das sei kostengünstiger, aber immer noch selbst gemacht, sagt er. „Eine Stunde am Tag bin ich dort.“ Die restliche Zeit steht er in seiner Eisdiele – und die Tage sind lang. „Am Mittwoch stand ich von 9 bis 21 Uhr im Café“, sagt der 52-Jährige und pustet durch. Seit der Eröffnung arbeitet Mazzarisi mit drei Angestellten zusammen, er wisse aber noch nicht, ob die Besetzung so zusammenbleibt. „Das muss sich noch einspielen“, sagt der erfahrene Gastwirt.

Das Sommerwetter sei ihm aber fast schon zu heiß, sagt er. „35 Grad hier sind anstrengender als 45 Grad auf Sizilien“, sagt Mazzarisi. Bei solch drückenden Temperaturen blieben manche Menschen lieber zu Hause.

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