Neue Drehleiter für die Wehr noch dieses Jahr

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Die Drehleiter aus Lüdenscheid, hier zuletzt im Einsatz an der Humboldtstraße, soll bald nach Brügge gehen.

LÜDENSCHEID - Noch in diesem Jahr kann die Feuerwehr Lüdenscheid eine neue Drehleiter erhalten, wenn der Stadtrat am Montag zustimmt. Die Anschaffung wurde durch den auf 2013 verschobenen Bau des Gerätehauses Brügge möglich.

Das bestätigten Stadtkämmerer Karl Heinz Blasweiler und Feuerwehrchef Martin Walter den LN. In Brügge soll dann die bisherige Lüdenscheider Drehleiter vom Typ DLK 2312 stationiert werden; das jetzige Brügger Fahrzeug werde zu Gunsten der Stadtkasse verkauft, sagte Walter. Die neue Leiter mit einem Magirus-Aufbau, die derzeit noch in Ulm von Fachleuten der Lüdenscheider Wehr in Augenschein genommen wird, soll 615.000 Euro kosten – und damit 135.000 weniger als für den Haushalt 2013 vorgesehen.

Blasweiler begrüßte den Einspareffekt, der durch die kurzfristige Meldung aus Ulm über die Verfügbarkeit des Fahrzeugs und die Verschiebung des Baubeginns für das Gerätehaus zustande komme. „Das ging Knall auf Fall“, beschrieb Martin Walter das Eingehen des Angebots: Weil es für die bundesweit begehrten Fahrzeuge immer auch andere Interessenten gebe, habe er sofort Personal nach Ulm geschickt.

Blasweiler kratzte indes die 615.000 Euro aus verschiedensten Sachkonten im Haushalt zusammen. In der Liste stehen neben der Neuveranschlagung für das Gerätehaus (386.000 Euro) als größtem Posten auch Einsparungen über 100.000 Euro für das Tanklöschfahrzeug Homert und 30.000 aus der Abrechnung mit der Kreisleitstelle. Voll des Lobes zeigte sich der Kämmerer über die steten Bemühungen der Wehr, über die Suche nach Vorführwagen günstiger an Fahrzeuge zu kommen: „Das war nicht das erste Mal.“" - hgm

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