Er will Lüdenscheid besser machen

Das ist der neue Bürgermeister-Kandidat der CDU

+
Jetzt ist der Kommunalwahlkampf auch für die CDU eröffnet: Unionsvorsitzender Ralf Schwarzkopf (links) gratuliert Christoph Weiland als erster zur offiziellen Wahl als Bürgermeisterkandidat.

Lüdenscheid - Jetzt ist es offiziell: Christoph Weiland wurde am Sonntag in der Phänomenta mit fast 100-prozentiger Zustimmung der Mitglieder als Bürgermeisterkandidat der CDU bestätigt.

44 der anwesenden 45 stimmberechtigten Parteimitglieder votierten für Weiland. Es gab eine Gegenstimme. Rund 100 Zuhörer wohnten insgesamt der offiziellen Kandidatenkür bei, die mit einer Andacht, gestaltet von Pfarrer Stephan Zeipelt, begonnen hatte.

CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Fröhling läutete zu Beginn der Versammlung den Start in die Wahlkampfphase ein. Seiner Meinung nach brauche Lüdenscheid Visionen und Strategien, um die Zukunft zu gestalten. Spitzenplätze bei Hebesätzen für kommunale Abgaben und Kita-Gebühren, Leerstände und Brachflächen sowie Verkehrschaos durch Baustellen nannte er als Themen, denen begegnet werden müsse.

„Lüdenscheid jetzt besser machen“ ist daher das Motto für den Bürgermeisterkandidaten Christoph Weiland. Es gebe viele Ecken, wo man in Lüdenscheid etwas besser machen könne, sagte er. Der Lüdenscheider beschrieb sich selbst als Familienmensch und nannte neben Führungserfahrung als seine „soften Fähigkeiten“, die ihn für das Amt des Bürgermeisters qualifizieren, frei reden zu können und Visionen zu haben. Mit „offener, klarer Kommunikation und breitem Kreuz“ sei er bereit, gemeinsam mit den Mitarbeitern im Rathaus Dinge zu verändern. Dabei sei es ihm wichtig, den Bürgern zuzuhören und in ihrem Sinne zu handeln. Gewerbeflächen, Investitionen, um Lüdenscheid voranzubringen, bedarfsgerechte Kinderbetreuung, Sauberkeit und Sicherheit sowie eine bürger- und mitarbeiterfreundliche Verwaltung durch mehr Digitalisierung waren Themen, die er als Beispiele für Verbesserungsbedarf anriss.

Auch CDU-Landratskandidat Marco Voge hatte die Gelegenheit, sich den Lüdenscheider Christdemokraten vorzustellen. Der Mellener präsentierte sich als „Sauerländer durch und durch“, der den Märkischen Kreis voranbringen möchte. Die „subjektive und objektive Sicherheit“ möchte er im Falle seiner Wahl, in den Fokus rücken, ebenso wie den Wirtschaftsstandort und die Erholungsregion, die seiner Meinung nach in Einklang gebracht werden müssten. Außerdem möchte er Zukunftswerkstätten zu verschiedenen Themen etablieren, wie ÖPNV und Bildungsangebote.

Darüber hinaus wurden die CDU-Kandidaten für die fünf Lüdenscheider Wahlbezirke für den Kreistag nominiert. Einstimmig bestätigt wurden dabei die Vorschläge des Vorstandes: Susanne Mewes, Lucas Karich, Ralf Schwarzkopf, Lorenz Winter und Miriam Schulte. Für den gemeinsamen Bezirk Lüdenscheid/Herscheid wurde bereits aus Herscheid Sebastian Moos nominiert, teilte der Vorsitzende der Lüdenscheider CDU, Ralf Schwarzkopf, mit.

Die Wahlkreiskandidaten für die Kommunalwahl in Lüdenscheid sollen bei einer eigenen Veranstaltung gekürt werden, sobald der Wahlausschuss die Einteilung der Wahlbezirke festgelegt hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare