Jugendtreff Kalve schon im Vollbetrieb

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Dirk Rubin (l.) und Andreas Klimpel leiten den neuen Jugendtreff in der Kalver Grundschule. Bei der Gestaltung bringen sich die die Besucher tatkräftig ein.

LÜDENSCHEID - „Wir sind jetzt im Vollbetrieb“, vermelden Dirk Rubin und Andreas Klimpel den aktuellen Sachstand im Jugendtreff Kalve. Der hat zwar noch keinen Namen und auch noch keine offizielle Eröffnung hinter sich, aber schon Stammgäste, die sich mit Ideen, Farbe und auch Sachleistungen einbringen, um die beiden Räume im Gebäude der Kalver Schule nett zu gestalten.

Von Dienstag bis Freitag stehen die Türen jetzt für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren offen. Das ist die Kernzielgruppe für Rubin und Klimpel, die sich an der Kalve abwechseln und in ihrer übrigen Arbeitszeit auch die Treffs Haus der Jugend und Wettringhof betreuen.

Für die bauliche Umsetzung mit Küchenzeile und neuer Toilettenanlage zeichnet die Zentrale Gebäudewirtschaft der Stadt verantwortlich, dass es überhaupt wieder einen Treff im Stadtteil gibt, haben die Jugendlichen sich aber auch selbst zu verdanken. Denn der Treff Hebberg als Vorläufer fiel dem Kita-Ausbau zum Opfer. In den Räumen werden jetzt Kinder unter drei Jahren betreut.

Doch der Protest der Jugendlichen war unüberhörbar, und die Schaffung von Ersatz war bald politischer Konsens. In der Schule Kalve bot sich die Möglichkeit, weil der Betreuungsverein im Gebäude umziehen konnte.

Im Angebot sind jetzt Spiele und Kicker, Playstation und Fernseher, Billard und ein Internet-Zugang – die klassische Ausstattung, wie Klimpel sagt. Vorgestellt wird der Treff am 21. Februar um 17 Uhr, einem ganz normalen Öffnungstag, an dem die Jugendlichen kommen, aber auch der Jugendhilfeausschuss. - flo

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