Natur für Kinder erlebbar machen

Erzieherin Maria Marchaj (rechts) erklärte den Kolleginnen im Rahmen des Workshops die Gartenanlagen der Kita Hellersen. - Fotos: Kannapin

Lüdenscheid -  Die Sinne von Kindern für die Natur schärfen und biologische Vorgänge erlebbar machen – das ist das Ziel des Projektes „Kinder-Garten im Kindergarten“, das im Rahmen des Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“ angeboten wird. Am Donnerstag fand in der Kita Hellersen ein Workshop mit 16 Teilnehmerinnen aus Einrichtungen aus ganz NRW statt.

Bundesweit gehören 200 Kindergärten einem Netzwerk an, das innerhalb des Projekts gegründet wurde, um noch mehr „Kinder-Gärten“ zu etablieren.

Ökologin Julia Schmack brachte den Erzieherinnen als Referentin näher, wie sie Kinder an den Garten, gesunde Ernährung und Naturerfahrungen heranführen können. Ausschlaggebend für die Gründung der Projekts sei die Tatsache, dass zu wenige Menschen über die biologische Vielfalt Bescheid wissen.

Das Gelände der Kita Hellersen bot ausreichend Gelegenheit zum Entdecken. Denn die Einrichtung verfügt nicht nur bereits über ein Gemüse- und Obstbeet, sondern auch über Obstbäume und verschiedene Blumenbeete. Obst zu ernten, die Erde umzuheben oder Blumen zu gießen sei für die Kinder ganz natürlich, berichtete Maria Marchaj, die mit zwei weiteren Erzieherinnen für die Betreuung der Beete zuständig ist.

Innerhalb des Workshops erlernten die Erzieherinnen auch verschiedene Spiele, mit denen Kinder an die Natur herangeführt werden sollen: Beispielsweise in dem sie blind, aber geführt, durch den Garten laufen und die Natur erspüren, oder durch die Formung von Bällen aus Ton, Erde und Samen.

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