Natürlich gewachsene „Stoppschilder“

Die kleine Insel an der Jahnstraße ist vollkommen zugewachsen.

LÜDENSCHEID ▪ „Ja, ja, ich weiß – die Stadt hat kein Geld, aber so kann man es doch auch nicht lassen.“ Gleich mehrere LN-Leser haben in den vergangenen Tagen in der Redaktion angerufen und auf neuralgische Punkte im Stadtgebiet hingewiesen, an denen Büsche und Gräser so sehr sprießen, dass der Durchblick schwer fällt (wir berichteten). „Es grünt so grün, wenn...“, bemühte einer ironisch sogar ein Lied aus dem Musical „My Fair Lady“.

Spaßig ist das allerdings nicht gerade: So ist das Rondell auf der Knapper Straße in Höhe der AOK inzwischen mit so hohen Büschen bewachsen, dass ein Einblick auf die Lösenbacher Straße und umgekehrt kaum möglich ist und Verkehrsteilnehmer sich langsam auf die Einmündung zubewegen müssen. Ein natürlich gewachsenes „Stoppschild“ bietet sich auch an der Germanenstraße/Ecke Angelnweg, wo „rechts vor links“ gilt und die Autofahrer durch die begrenzte Sicht zwangsläufig auf die Bremse treten müssen. Ein ähnliches Bild ist an der Jahnstraße zu finden, wo an der Zufahrt zum Parktheater eine kleine grüne Insel inzwischen schon fast zum Urwald geworden ist. „STL bitte kommen“, hoffen die Leser auf Lichtung der Lage.

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