Namenssuche für Gasse vorm Schubidu: Diese drei Vorschläge stehen zur Wahl

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Hier an der Ringmauerstraße hat der STL eine kleine Pflasterfläche aufgenommen und die Steine geglättet. Ab heute werden sie vor dem Altstadtbüro an der Luisenstraße 19 wieder eingesetzt und geben den Lüdenscheidern einen Eindruck davon, wie stolperfreie Rundwege aussehen könnten.

Lüdenscheid – Vorm Altstadtbüro wird eine Musterfläche gepflastert. Die mehr als 100 Vorschläge für eine Benennung der namenlosen Gasse sind auf drei geschrumpft. Und die Bewerberliste für den Altstadtbeirat ist geschlossen.

Das sind nur drei von vielen Themen, die die an ihrer Altstadt interessierten Lüdenscheider am Samstag, 11 bis 14 Uhr, beim 2. Altstadttag im Gemeindezentrum der Erlöserkirche beschäftigen werden. 

Bis zum 5. Mai hatte das Altstadtbüro dazu aufgerufen, sich um einen der Sitze im Altstadtbeirat zu bewerben. Der wird nach zwei Jahren neu besetzt. Der Beirat diskutiert und entscheidet über altstadtrelevante Themen.

Im Zweifel entscheidet das Los

Nach Auskunft von Marit Schulte von der städtischen Pressestelle würden sich viele der bislang Engagierten wieder zur Wahl stellen, es gebe aber auch einige neue Interessenten. Derzeit werde noch ausgewertet und geprüft, ob die Voraussetzungen stimmten. „Wir werden alles gut besetzt kriegen“, zeigte sie sich überzeugt. Im Zweifel entscheide das Los. 

Nicht das Los, sondern die Politik entscheidet zwar am Ende über den Namen für die noch namenlose Gasse vor Schubidu. Aber der noch amtierende Altstadtbeirat hat seine Favoriten gefunden: (Graf-)Engelbert-Gasse, Kirchgasse/ -gässchen oder Winkelgasse. Letzteres ist eine Anspielung aufs Harry-Potter-Universum, wo die Winkelgasse die Londoner Haupteinkaufsstraße für Hexen und Zauberer ist. 

Altstadt besser begehbar machen

Beim Altstadttag wird nochmals über die Namensvorschläge abgestimmt. Weniger mit Zauberei als mit harter Arbeit zu tun hat das Bemühen, die Altstadt im Zuge der Umgestaltung in Teilen besser begehbar zu machen. Dazu soll es geglättete Rundwege geben, die auch mit Rollstuhl oder Rollator gut zu bewältigen sind. 

Der STL beginnt nun damit, vor dem Altstadtbüro an der Luisenstraße drei Musterflächen zu pflastern. Das Material dafür ist recycelt, es stammt von einer Fläche nahe des Musikhauses Auth; dorthin kommen im Gegenzug die aufgenommenen Steine vom Altstadtbüro. 

Die entnommenen Steine wurden glatt geschliffen oder gesägt, sagt Karsten Koppmeier vom STL. „Es ist Bestandteil der Planungen, vorhandene Ressourcen zu nutzen.“ Doch nicht alle alten Pflastersteine vertrügen die Radikalkur: „Der eine oder andere geht dabei kaputt.“

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