Noch kein Bereitschaftsdienst

STL für nahenden Winter gerüstet

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Miles Petzold, Kfz-Mechatroniker (li.), und Andreas Fritz, stellvertretender Werkleiter des STL, sind gut für den bevorstehenden Winter gerüstet.

Lüdenscheid - In den Höhenlagen lag am Mittwoch am frühen Morgen schon eine dünne Schneedecke. Vormittags setzte leichter Schneefall ein, aber es war noch zu warm, als dass schon die ersten Schneepflüge hätten zum Einsatz kommen müssen.

„Wir sind für den Winter gerüstet“, sagt Andreas Fritz, stellvertretender Werkleiter des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL). „Einen Bereitschaftsdienst haben wir aber noch nicht ausgerufen.“ Die Mitarbeiter hätten natürlich einen Blick auf die Wetterlage, und der STL könne auch schnell reagieren. Die Meteorologen sagen für die nächsten Tage zwar nasskaltes Wetter voraus. Damit verbunden ist laut Prognose jedoch nur Sprühregen und kein dauerhafter Schneefall, was für den Oktober auch ungewöhnlich wäre.

Der Salzvorrat beim STL beläuft sich nach Angaben von Andreas Fritz auf knapp 1000 Tonnen. „Wir haben zudem weitere Mengen in der Hinterhand.“ Die Winterdienstgeräte seien gewartet und überprüft worden. Heben und senken sich die Schneepflüge? Funktionieren die Pumpen und die Streuvorrichtungen? Das alles gehöre zum Winter-Check am Fuhrpark. „Eine Umrüstung von der Kehrmaschine zum Schneepflug geht schnell“, sagt Fritz.

Die Winterdienstbereitschaft setze normalerweise im November ein. Die STL-Mitarbeiter werden dann in zwei Schichten – Früh- und Spätdienst – eingeteilt, die wöchentlich wechseln. „Arbeits- und Freizeiten sind so geregelt, dass die gesetzlich vorgeschriebene Lenkzeitverordnung eingehalten wird“, betont Andreas Fritz. Rund 100 Einsatzkräfte bestreiten den Winterdienst, darunter sind auch Leistungen Dritter, also Firmen, die vom STL beauftragt werden.

Der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid ist für rund 320 Kilometer Fahrbahnen und circa 660 Kilometer Gehwege – inklusive rund 180 Verbindungswege – zuständig.

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