Nächste Großbaustelle kommt im März

So sehen die alten Rohrleitungen aus Beton aus – nach rund 100 Jahren sollen sie jetzt durch GFK-Rohre ersetzt werden.

LÜDENSCHEID ▪ Kaum neigt sich der Winter dem Ende zu, droht den Lüdenscheider Autofahrern die nächste Großbaustelle: Der Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid (SEL) plant die Verlegung neuer Rohre unter der Altenaer Straße, vom Regenüberlaufbecken Schafsbrücke bis hinter den Toom-Markt. Los gehen soll es zwischen dem 15. und dem 20. März.

Dabei geht es darum, die rund 100 Jahre alten Gewölbe aus Stein und Beton, die bislang den Großteil der Abwässer aus der Innenstadt ableiten, durch moderne Rohre aus glasfaserverstärktem Kunststoff zu ersetzen, erklärt Günter Fromme vom SEL. Diese werden mit Durchmessern von 1,80 Metern und 1,60 Metern verlegt.

Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die neuen Rohre nicht entlang der alten Trasse verlegt, sondern an den Fahrbahnrändern. In Schafsbrücke ist das zunächst auf der Seite des Regenüberlaufbeckens vorgesehen, etwa in Höhe des Asenbergs soll dann die Altenaer Straße gekreuzt werden. Der weitere Verlauf der Leitungen liegt auf der stadteinwärts linken Seite. Die Straße muss auf einer Breite von drei Metern fünf Meter tief ausgehoben werden. Laut Fromme soll in einzelnen Etappen von je 20 bis 30 Metern Länge vorgegangen werden.

Um den Verkehr an der Baustelle vorbeizuführen, ist eine komplizierte Koordinierung der Baustellenampeln mit den Ampelschaltungen an Lenne- und Brüderstraße nötig, sagt Fromme. Behinderungen werden sich nicht vermeiden lassen. Ortskundige sollten den Bereich für die Dauer der Bauarbeiten soweit möglich umfahren.

Die Baumaßnahme soll im Herbst abgeschlossen sein, veranschlagt sind dafür rund eine Million Euro. ▪ gör

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