Landeplatz baulich verändert

Hubschrauber können nachts jetzt einfacher am Klinikum in Hellersen landen

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Der Hubschrauberlandeplatz am Klinikum in Hellersen entspricht den neuesten baulichen Anforderungen der Luftverkehrsordnung – mit einer Beleuchtung für Nachtflüge. Einsätze der Feuerwehr haben sich damit erübrigt. 

Lüdenscheid - Bislang musste die Feuerwehr den Landeplatz ausleuchten, wenn in der Nacht ein Rettungshubschrauber neben den Märkischen Kliniken in Hellersen aufsetzen wollte. Das ist jetzt anders.

Neue Ärzte, neue Operationssäle, neue technische Verfahren – die Märkischen Kliniken in Hellersen haben im Laufe eines Jahres eine Reihe von Nachrichten zu bieten. Die betreffen überwiegend den medizinischen Bereich. Diesmal gibt es Neuigkeiten vom Hubschrauberlandeplatz. Dort sind jetzt auch ohne Einsatz der Feuerwehr Starts und Landungen in der Nacht möglich.

Wenn sie im Einsatz sind, dann ist die Lage dramatisch. Rettungshubschrauber landen auf gesperrten Autobahnen oder der Wiese neben einer Landstraße. Sie sollen möglichst schnell Schwerverletzte von einem Unfallort ins Krankenhaus bringen, wenn der Rettungswagen trotz Blaulicht und Martinshorn zu lange brauchen würde. Oder sie werden eingesetzt, um schwerkranke Patienten in eine Spezialklinik zu verlegen.

Um den Piloten den Anflug zu erleichtern, sind die Landeplätze besonders gekennzeichnet. Der Platz in unmittelbarer Nähe des Haupthauses fällt bereits optisch durch eine Neuerung auf. Bislang war auf einem weißen Kreis ein rotes „H“ aufgemalt. 

Die neue Luftverkehrsordnung hat eine generelle Überarbeitung notwendig gemacht, erklärt Lara Stockschläder von der Pressestelle des Klinikums. Jetzt steuert der Pilot ein weißes „H“ auf rotem Kreuzgrund an. Deutlich einfacher können die – vergleichsweise wenigen – Starts und Landungen in der Nacht organisiert werden. 

Vor der baulichen Veränderung musste die Feuerwehr den Platz ausleuchten. Heute sorgen spezielle Leuchtmittel für eine gleichmäßige Beleuchtung. Dafür wird im Klinikum nur ein Schalter umgelegt.

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