Zierblumenbeet an Rahmedestraße wird „Bienenwiese“

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Kritik gab’s für die „ratzekahl abgemähte“ Zierblumenwiese an der Rahmedestraße. Der STL erklärte, dort solle mit einer bienenfreundlichen Wiese experementiert werden.

Lüdenscheid - Nach den bunten Zierblumenwiesen steht die nächste Neuerung im Stadtbild an: An der Rahmedestraße experimentiert der STL mit einer ökologisch-bienenfreundlichen Blumenmischung.

Bunt blühende Zierblumenwiesen verzaubern Fußgänger und Autofahrer in diesem Sommer an manchen Stellen in der Stadt. Für den Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) sind diese Wiesen, wie berichtet, eine kostensparende und relativ pflegeleichte Möglichkeit, das Stadtbild aufzulockern.

Dass jetzt eine dieser blühenden Oasen, die Fläche zwischen Rahmedestraße, Asenberg und Im Olpendahl, „ratzekahl abgemäht“ worden ist, rief nun allerdings einen Anwohner auf den Plan. Ob das denn nötig sei, nur, um zwei Roncalli-Werbeschilder aufzustellen, fragte er. Doch STL-Chef Heino Lange erläuterte auf LN-Anfrage den wahren Hintergrund: an dieser Stelle wolle man mit einer ökologisch-bienenfreundlichen Blumenmischung experimentieren.

Beitrag für ein bienenfreundliches Klima

Zu dem Zweck arbeitet der STL mit einem heimischen Gärtner zusammen, der die Fläche entsprechend vorbereiten soll. Dazu gehöre, die Unkräuter, die sich in der Blumenwiese breit gemacht hatten, zu entfernen, damit sich die Fläche für eine bienenfreundliche Aussaat eigne. „Wir hoffen auf eine ordentliche zweite Blüte“, betonte Lange.

Wenn’s funktioniert, sei auf längere Sicht vielleicht sogar denkbar, an dieser Stelle einen Bienenstock aufzustellen. Manche Städte leisten auf diese Weise schon heute ihren Beitrag für ein bienenfreundliches Klima. 

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