Nach Wehmeyer: Zugang auch mit „Löwengang“

LÜDENSCHEID ▪ Das Management des Stern-Centers verhandelt weiter mit Interessenten für die Ladenfläche, die das Modehaus Wehmeyer zum 31. Mai räumen wird. Die Frage, ob und wie die Brücke zum Rathausplatz während einer möglichen Umbauphase nutzbar bleibt, beschäftigte gestern die Politiker des Planungs- und Umweltausschusses.

Der Technische Leiter des Centers, Jörg Reinirkens, plant mit seinem Team derzeit die Öffnung einer Seitentür neben dem Wehmeyer-Zugang, durch die man über das Treppenhaus eine Ebene hinabsteigen kann. „Das ist aber nur eine temporäre Lösung, die vier bis sechs Wochen gelten könnte.“ Davon zeigten sich die Fraktionen wenig begeistert. Vor allem der barrierefreie Zugang vom Rathausplatz ins Stern-Center sei dann nicht mehr möglich, monierte SPD-Ratsherr Voß und bestand darauf, den Durchgang auch während einer etwaigen Umbauphase zu gewährleisten. Sein Gegenüber, CDU-Mann Oliver Fröhling, bezeichnete die Zeit von sechs Wochen als „überschaubar“ mahnte aber an: „Wenn die Übergangsphase mehrere Monate dauern sollte, dann ist diese zweitklassige Lösung inakzeptabel.“ Reinirkens räumte ein, dass bei einer längeren Dauer ein „Löwengang“ durch das jetzige Wehmeyer-Geschäft eingerichtet werden könne.

Auf Lob und Zuspruch stießen die Pläne der Firma Kostal, die – wie berichtet – ein Hochregallager am Timberg errichten will. Christof Spangemacher, Chef der Bauplanung und Werkserhaltung bei Kostal, sprach von einem Zuwachs an Arbeitsplätzen. Die Frage von Fußwegen für die Anwohner in Wettringhof wird in der Verwaltung derzeit geprüft.

omo

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