Metallwerk an Altenaer Straße: Nur der Name fehlt

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Die Schlüsselübergabe im Werk an de Altenaer Straße: Le-Bronze-Präsident Michel Dumont (vorn li.) ist jetzt auch Chef in Lüdenscheid, Swissmetal-Sachwalter Dr. Fritz Rothenbühler nimmt den symbolischen Akt vor. Im Hintergrund (v.l.) Patrick Huber-Flotho (Swissmetal-Verwaltungsrat), Didier Pitot (Strategie-Komitée Le Bronze), Christine Graf (Helbling Business Partners), die Lüdenscheider Geschäftsführer Martin Steinbrück und Reinhold Maciejewski sowie Michel Dumonts Geschäftspartner Leslie Hermann.

LÜDENSCHEID ▪ Swissmetal adé – Bonjour Le Bronze! So könnte dieser Mittwoch für die 189-köpfige Belegschaft des Metallwerks an der Altenaer Straße überschrieben sein. Wäre da nicht die offene Frage nach dem neuen Namen.

Denn wie das internationale Unternehmen künftig heißen soll, zu dem jetzt auch der deutsche Standort gehört, muss erst noch beschlossen werden. Dass sich die französische Mutter nach diesem Zukauf auch selbst mit umbenennen will, soll auch den Stellenwert zeigen, den sie ihrer Lüdenscheider Neuerwerbung beimisst.

Entsprechend klar klingen bei der symbolischen Schlüsselübergabe die Antworten von Le-Bronze-Präsident Michel Dumont und Geschäftspartner Leslie Hermann auf die wichtigste LN-Frage: Bleiben alle Arbeitsplätze in Lüdenscheid erhalten? „Warum sollten wir an einem Standort Personal abbauen, der sich auch in schwierigen Zeiten in positiven Zahlen gehalten hat?“, fragt Dumont verwundert zurück. Leslie Hermann ergänzt: „Alle, die hier sind, sollen bleiben und mit uns in eine gute Zukunft gehen. Wir werden mit diesem schönen Werk gemeinsam neue Strategien finden.“

Seit 2011 steuere Le Bronze Industriel (LBI) einen Expansionskurs auf den weltweiten Märkten für Kupferhalbzeug-Unternehmen. Dazu zählten gezielte Zukäufe zur Komplettierung der eigenen Leistungs- und Produktpalette, erklärt Leslie Hermann: „Wir hatten keine Schmiede in der Gruppe, also haben wir Ende 2011 eine gekauft. Wir hatten keine eigene Messing-Aktivität, also haben wir uns sehr für Lüdenscheid interessiert.“

Diese Käufe seien möglich, weil es derzeit vielen Unternehmen in der Kupferbran

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