Nach dem Tief „Petra“ läuft Winterdienst normal

Die MVG räumt Bushaltestellen frei.

LÜDENSCHEID ▪ „Alles im Griff“ und „Es läuft“ – mit den üblichen winterbedingten Einschränkungen war’s aus Sicht der Schneeräumer und Busfahrer gestern am Tag nach Tief „Petra“ ein normaler Freitag.

STL-Vize Heino Lange blickt bislang auf einen „ordentlichen Winterdienst“ zurück, der um zwei Uhr in der Frühe des Freitags von einem fliegenden Wechsel der Einsatztrupps geprägt war. Lange: „Ich glaube, dass selbst der Berufsverkehr gut gelaufen ist.“ Gestreut habe man wenig, aber nicht aus Sparsamkeit, sondern wegen des Schneefalls: „Dann hauen wir nicht 100 Tonnen Salz in zehn Zentimeter Schnee, um die anschließend wieder wegzuräumen.“ Gestreut werde dann nur an Gefahrenstellen. Der Schwerpunkt gestern und heute liegt auf dem Freiräumen der rund 400 Haltestellen und Buswartehallen im Stadtgebiet. Ansonsten sei die STL-Maxime zwischen Sondereinsätzen klar: „Die verkehrliche Situation immer da, wo’s geht, verbessern.“

Busfahrgäste mussten gestern mit „gemäßigten Verspätungen“ und vereinzelten Linienkürzungen zurechtkommen, wie MVG-Pressesprecher Jochen Sulies mitteilte. Zufrieden zeigte er sich über „deutlich optimierte“ Notfallpläne mit den Schulen, auch wenn er sich bei Unwetterwarnungen Entscheidungen mit einem halben Tag Vorlauf wünscht: „Die Schulen machen nach der 4. Stunde Schluss – das ist eine klare Aussage.“

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