Große Erleichterung

Nach negativen Corona-Tests: Fachbereich am Klinikum im MK darf wieder öffnen

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Die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Lüdenscheid wird schrittweise wieder geöffnet.

Gute Nachrichten von der Kinder und Jugendpsychiatrie am Klinikum Lüdenscheid. Die Fachklinik wird schrittweise wieder geöffnet. Zuvor wurden 28 Patienten und fünf Mitarbeiter in Quarantäne geschickt, weil eine Mitarbeiterin an Corona erkrankt war.

Lüdenscheid - "Wir sind froh, dass wir nun unseren Versorgungsauftrag sowohl für den Märkischen Kreis als auch den Kreis Olpe wieder übernehmen können", sagt Dr. Tamara Jacubeit, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Lüdenscheid. Seit vergangenen Dienstag hatten die Versorgung drei andere Kliniken übernommen. 

"Jetzt können wir die Arbeit mit unseren Patienten vor Ort wieder Schritt für Schritt aufnehmen, die Therapiepläne weiterverfolgen und die Versorgung der psychisch kranken Kinder und Jugendlichen sicherstellen", sagt Dr. Jacubeit.

Nachdem die Mitarbeiterin mit dem positiven Befund entdeckt wurde, wurden vorsichtshalber auch die 28 Patienten nach Hause entlassen, die sich zu diesem Zeitpunkt in psychotherapeutischer Behandlung befanden. Anschließend wurden alle Mitarbeiter in drei Testreihen auf das Corona-Virus untersucht. Die Befunde blieben dabei negativ, so dass die Arbeit wieder aufgenommen werden kann.

Aufgrund der Hygienemaßnahmen werden nicht alle Kinder gleichzeitig wiederaufgenommen, doch die Klinik-Ärzte haben sich zu den aktuellen Entwicklungen bereits mit den Familien der vorsorglich entlassenen Kinder in Verbindung gesetzt. Diese können nun nach und nach ihre Therapie wiederaufnehmen.

Auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, zeigt sich erleichtert, dass die Fachklinik so kurzfristig, aber langsam zum regulären Klinikbetrieb zurückkehren kann. "Diese schnelle Wiederaufnahme ist möglich geworden, weil alle Mitarbeiter an einem Strang gezogen haben. Durch ihre schnelle Reaktion, konnten wir gemeinsam mit dem Labor und dem Gesundheitsamt sofort alle wichtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen und die Infektionskette durchbrechen", sagt Dr. Kehe.

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