Lüdenscheid ist aber bereit

Moria: Lüdenscheid hat "keine eigenen Bestrebungen" zur Aufnahme von Flüchtlingen

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Brand in Flüchtlingslager Moria auf Lesbos: Die Bilder gingen um die Welt und lösten auch in Lüdenscheid Bestürzung aus. 

Nach dem verheerenden Brand im Lager Moria auf der Insel Lesbos wollen mehrere deutsche Städte Flüchtlinge aufnehmen, darunter Köln, Düsseldorf und auch Hamm. Nachfrage in Lüdenscheid. 

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte zudem für sein Bundesland die Aufnahme von 1.000 geflüchteten Menschen aus Griechenland zugesagt. Die Stadt Lüdenscheid zeigte sich am Donnerstag zurückhaltend.

„Wir haben vor einigen Wochen die Bereitschaft zur Aufnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen von der Insel Lesbos erklärt“, sagte Stadtsprecherin Marit Schulte auf Anfrage. Demnach könnte Lüdenscheid zwei Flüchtlingskinder betreuen. Allerdings ist es dazu bislang nicht gekommen. 

„Darüber hinaus gibt es derzeit aus Politik und Verwaltung keine eigenen Bestrebungen, Flüchtlinge aus den griechischen Lagern aufzunehmen“, erklärte Schulte. Gleichwohl könne die Stadt jederzeit weitere Hilfsbedürftige aufnehmen. Schulte: „Wenn uns neue Flüchtlinge über das Land NRW zugewiesen werden, stehen wir sofort bereit.“

In unserem News-Blog lesen Sie die aktuellen Entwicklung nach der Moria-Katastrophe.

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