Blutige Attacke auf dem Rathausplatz

Verletzte bei Kurden-Demo in Lüdenscheid: Verwirrung um Tatwaffe

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Nach wie vor laufen nach der Kurden-Mahnwache auf dem Sternplatz die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen.

Lüdenscheid - Im Zusammenhang mit den brutalen Übergriffen bei einer Mahnwache der Linken auf dem Sternplatz Mitte Oktober gibt es noch keine weiteren konkreten Erkenntnisse.

Die Ermittlungen laufen weiter: Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen kurdischen und türkischen Demonstranten bei einer Mahnwache am 16. Oktober auf dem Sternplatz hat die Staatsanwaltschaft offenbar noch keine konkreten Erkenntnisse. 

Ein Tatverdächtiger sei zwar vernommen worden, teilt Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli mit, „aber das sind wir noch nicht weiter“. Hinweise darauf, dass die kurdischen Protestler möglicherweise „reisende Randalierer“ waren, hätten sich nicht bestätigt. 

Kurden-Demo in Lüdenscheid: Die Waffe fehlt

Und auch die Art der Verletzungen, die ein türkischer Gegendemonstrant erlitten hat, ist noch nicht geklärt. Dr. Pauli: „Nach Einschätzung der Ärzte handelt es sich um eine Stichverletzung. Aber wir haben keine Tatwaffe.“

Mit dem Smartphone hat ein Teilnehmer die Eskalation der Gewalt bei der Kurden-Mahnwache am 16. Oktober auf dem Sternplatz live ins Internet übertragen. Hier geht es zum Minutenprotokoll. Das etwa anderthalbminütige Instagram-Video kursiert in den sozialen Netzwerken.

Verletzte bei Kurden-Mahnwache in Lüdenscheid

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