Erster Gottesdienst der Freien Christengemeinde 

Nach Kirchenverkauf: Ab Sonntag wieder Leben in St. Hedwig

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Diesen Schlüssel, datiert von der Kirchweihe am 8. Oktober 1995, überreichten Hans-Joachim Waibel und Andreas Rose am Donnerstag an Uriel Schiffgen, Diedrich Kulte und Thomas Knopf (von links).

Lüdenscheid – Die katholische Pfarrei St. Medardus hat die Kirche St. Hedwig vor knapp zwei Wochen verlassen und profaniert. Die Freie Christengemeinde hat übernommen – am Donnerstag auch offiziell mit einer feierlichen Schlüsselübergabe.

Für den Kirchenvorstand von St. Medardus waren Pfarrer Andreas Rose und der stellvertretende Vorsitzende Hans-Joachim Waibel dafür nach Gevelndorf gekommen. Sie überreichten einen goldfarbenen Schlüssel, der das Datum der Kirchweihe am 8. Oktober 1995 trägt und beim Ausräumen gefunden wurde, an die Verantwortlichen der Freien Christengemeinde. Deren Träger ist der Verein für Mission und Diakonie. 

Thomas Knopf, Diedrich Klute und Uriel Schiffgen nahmen den Schlüssel entgegen, während drumherum bereits fleißig geräumt wurde. Für die Gemeinde, die bislang an der Werdohler Straße ihr Domizil hatte, heißt es jetzt erst einmal ankommen in den neuen Räumen. Da die Kirche aber bekanntlich bis zuletzt genutzt wurde, falle der Übergang leicht, betonen die neuen Eigentümer des Kirchengebäudes.

Am Sonntag, 9. Februar, feiert die freie Christengemeinde ab 10.45 Uhr ihren ersten Gottesdienst in ihrer neuen Kirche. Ausdrücklich sind alle Bürger des Stadtteils eingeladen, die die Gemeinde kennenlernen möchten, in den Gottesdiensten zu kommen. 

Eine offizielle Einweihung der neuen Räume soll im Frühjahr, voraussichtlich im Mai erfolgen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, kündigen die Verantwortlichen an. Auch dann sollen alle Bürger eingeladen werden. Für Andreas Rose ist es ein erfreuliches Signal, dass die Freie Christengemeinde nach Aufgabe der katholischen Kirchen offen sein will für alle Menschen des Stadtteils

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