Zwei Betriebe gerettet

Nach Insolvenz neue Hoffnung bei Nanogate: Investoren steigen ein

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Sind die Betriebe im MK jetzt gerettet? Symbolbild

Die in Bedrängnis geratenen heimischen Standorte des Technologie-Unternehmens Nanogate haben reelle Chancen auf die Rettung. Während die Zukunft der Lüdenscheider Firma an der Golsberger Straße im interkommunalen Gewerbegebiet zwischen Lüdenscheid und Schalksmühle-Heedfeld noch offen ist, haben sich für die zwei Betriebe in Kierspe demnach Investoren gefunden, die auf Fortführung unter neuem Namen setzen.

Lüdenscheid - Einer der Kiersper Betriebe wird unter dem Ursprungsnamen Goletz firmieren. Das geht aus einem Handelsregistereintrag hervor. Als Geschäftsführer des neuen Unternehmens fungieren der ehemalige Mitinhaber Michael Vedder aus Kierspe und Dr. Rolf Danzebrink, der bislang als Geschäftsführer für die Firma Nanogate tätig war.

Verkauft wurde nach Informationen unserer Zeitung auch die Kiersper Sparte Medical Systems, die früher ebenfalls zur Firma Goletz gehörte und danach zu Nanogate. Erworben hat die Sparte ein in Kierspe ansässiges Unternehmen. Das gilt als gute Nachricht für die etwa 130 Beschäftigten in Lüdenscheids Nachbarstadt.

Für die rund 150 Mitarbeiter der Nanogate NRW GmbH am Golsberg ist die künftige Entwicklung offenbar noch nicht endgültig absehbar. Seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens arbeitet das Unternehmen in Eigenverwaltung weiter. Im Rahmen einer Gläubigerversammlung im November wurde bekannt, dass mehrere Unternehmen in den Konzern einsteigen wollen. Die Verhandlungen sind nach Angaben des Frankfurter Unternehmenssprechers Christian Dose noch nicht abgeschlossen.

Im Hinblick auf die Veräußerung des Kerngeschäfts und weiterer Tochterunternehmen laufen demnach Gespräche mit mehreren Interessenten. Für die aktuell laufenden Verhandlungen sei Vertraulichkeit vereinbart, „so dass sich Nanogate nicht weiter dazu äußern möchte“.

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