Drei Filialen allein in Lüdenscheid betroffen

Bäckerei-Insolvenz: Fünf MK-Filialen von Sondermann schließen

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Die Sondermann-Filiale in Brügge musste bereits Ende August schließen.

Lüdenscheid – Nach der neuerlichen Insolvenz im August 2018 stellt die Drolshagener Traditionsbäckerei Sondermann Brot den Geschäftsbetrieb der insolventen Geschäftsteile ein. Davon sind auch Filialen in Lüdenscheid und im Märkischen Kreis betroffen.

In Lüdenscheid mussten im Laufe des Jahres bereits die Filialen am Vogelberger Weg und im Lidl (Bromberger Str. 1) schließen. Ende August kam noch die in Brügge ansässige Filiale (Volmestr. 36) hinzu. Die  Lüdenscheider Standorte im Obi (Brunscheider Str 51) sowie an der Herscheider Landstraße 53 verbleiben im Filialnetz von Sondermann Brot.  Dies bestätigte auf LN-Nachfrage Thomas Schulz vom für die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens zuständigen Kommunikationsbüro „tsc-komm“. 

Insgesamt fünf MK-Filialen von Schließung betroffen

Die Filialen in Herscheid (Neuer Weg 6) und Kierspe (Kölner Str. 164) werden zum 30. September schließen, erklärte Schulz. Neben den beiden Lüdenscheider Standorten bleiben auch die MK-Filialen in Altena (Bachstr. 4), Kierspe (Schmiedestr. 2), Plettenberg (Herscheider Str. 128), Meinerzhagen (Oststraße 13, Immecker Str. 2) , Halver (Schulstr. 12) und Schalksmühle (Bahnhofstraße 3) erhalten. Ein Liste aller Filialen, die erhalten bleiben, hat Sondermann heute veröffentlicht

Sondermann Brot stellte im August 2018 für die Hälfte seiner Tochtergesellschaften Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren, um die mittelständisch geprägte Gruppe weiter zu sanieren. Allerdings war damals nicht klar ersichtlich, welche Filialen wirklich betroffen waren und welche nicht - Sondermann-Brot besteht aus mehreren Tochtergesellschaften. 

Über 250 Mitarbeiter entlassen

Die Anzahl der Filialen der im Raum Siegerland, Sauerland, Bergisches Land, Rheinland sowie im Ruhrgebiet verbreiteten  Bäckereikette wird bis Ende des Monats von über 100 (Stand August 2018) auf 50 schrumpfen. 

Die Zahl der Mitarbeiter wird von 780 auf rund 475 Beschäftigte sinken. Dies wurde bereits in einer Pressemittelung Anfang August kommuniziert. Eine weitere mit genaueren Zahlen bezüglich der Bestands- und Fortführungsfilialen folgte am Donnerstag, 10. September.

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