Nach Handgranaten-Fund: Drei Männer verdächtig

LÜDENSCHEID ▪ Die Handgranate, die Dienstagabend an der Elsa-Brändström-Straße gefunden und entschärft wurde, ist von den drei jungen Männern versteckt worden, die am Abend zuvor von Spezialkräften festgenommen worden waren. Dies bestätigte jetzt die Polizei.

Die Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren stehen in Verdacht der räuberischen Erpressung eines 20-jährigen Lüdenscheiders. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt,

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dass die Tatverdächtigen die Handgranate im Gebüsch versteckt hatten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die drei Männer nach der Vernehmung jedoch wieder entlassen. Die Ermittlungen zum genauen Sachverhalt dauern an.

Ratsherr Peter Oettinghaus von der Alternative für Lüdenscheid (AfL), in dessen Wahlbezirk die Elsa-Brändström-Straße liegt, ist das gesamte Geschehen „mächtig auf den Magen geschlagen“. Das Viertel sei im Laufe der Jahre immer unübersichtlicher geworden. Man wisse zum Teil kaum noch, wer da wohne. Polizei und Ordnungsamt müssten dort häufiger Streife fahren. ▪ kes/my

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