Ab 11. Oktober

Nach Ende der Bürgertests: Hier gibt es im MK Corona-Tests für 15 Euro

Corona-Schnelltest beim DRK in Lüdenscheid
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DRK-Mitarbeiterin Julia vom Schemm bereitet an der Nottebohmstraße die Tester vor, die später in den Testkabinen verwendet werden.

Ab dem 11. Oktober muss ein Großteil der Bevölkerung für seine Corona-Schnelltests selbst aufkommen. Neben einigen Arztpraxen gibt es in Lüdenscheid aktuell fünf Zentren, die einen Bürgertest anbieten.

Lüdenscheid – Bisher planen die Betreiber ohne Drive-in-Angebot ihre Türen offen zu halten. Außerdem können sie mit Ende der kostenlosen Bürgertests mit einer weiteren Stellschraube ihre Auslastung steuern: Ab dem 11. Oktober kann jeder Betreiber Selbstzahler ablehnen.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohner71.911

Ende der kostenlosen Bürgertests: Viele Teststellen schließen vorerst

Das DRK hat im Kreisgebiet auf die sinkende Nachfrage reagiert und Teststellen geschlossen. „Aufgrund der rückläufigen Zahlen und der Möglichkeit, sich auch in Apotheken und bei Ärzten testen zu lassen, sind die Testzentren in Nachrodt und Iserlohn ab dem 1. Oktober zunächst geschlossen“, heißt es in einer Mitteilung des DRK. Am Freitag wurden auch die Öffnungszeiten an der Nottebohmstraße angepasst. Dies sei der veränderten Nachfrage geschuldet. erklärt Nicole Lemcke vom DRK Lüdenscheid.

Die Öffnungszeiten sollen bis zum 17. Oktober einschließlich beibehalten werden. „Danach werden wir schauen, wie sich die Zahlen nach einer Woche kostenpflichtiger Tests entwickelt haben und gegebenenfalls die Öffnungszeiten anpassen“, schildert Lemcke das weitere Vorgehen. Auch die übrigen vier Testzentren wollen sich weiterhin am Bedarf der Bürger orientieren.

Nach Ende der Bürgertests: Hier gibt es im MK Corona-Tests für 15 Euro

Theoretisch treten die fünf Lüdenscheider Zentren durch die Abschaffung der kostenlosen Schnelltests in einen Wettbewerb zueinander. Doch aktuell deutet nichts auf einen harten Preiskampf hin. Im Stern-Center sei der finale Preis noch nicht konkretisiert, sagt eine Mitarbeiterin. „Wahrscheinlich wird ein Schnelltest aber 15 bis 20 Euro kosten.“

Das DRK ist bei der Preispolitik schon einen Schritt weiter. „Ein Test wird in Zukunft 15 Euro kosten. Hiermit sind die Kosten des hauptamtlichen Personals und die Miete und Materialkosten zu decken“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Für den Betreiber der Teststation am ZOB Sauerfeld ist es noch zu früh, sich festzulegen. „Noch haben wir keine konkreten Preise, da die Höhe der Materialkosten noch nicht ganz klar ist“, sagt Burkhard Waimann von der Lünsche Apotheke.

Auch im Saitensprung am Rathausplatz ist noch keine Entscheidung gefallen. „Wir tendieren zu einem Preis von 15 Euro pro Test“, äußert Betreiber Armin Klose dazu. Wie lange die Diskothek tagsüber noch für Corona-Abstriche geöffnet bleibt, hänge mit der Wirtschaftlichkeit zusammen. „Wir müssen eine gewisse Anzahl an Tests durchführen, damit es sich rechnet“, sagt Klose. Daher scheint es unwahrscheinlich, dass im Saitensprung von einer weiteren Neuregelung Gebrauch gemacht wird: „Wir können es ablehnen, Selbstzahler zu testen“, sagt Klose. Wer weiterhin ein Recht auf kostenlose Corona-Abstriche habe, dürfe nicht abgewiesen werden.

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