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Nach nur drei Wochen: Corona-Zentrum im MK muss schließen

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Lüdenscheid - Anfang April wurden von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Lüdenscheid, Olpe, und Siegen Behandlungszentren für Patienten eingerichtet, die positiv auf Corona getestet wurden oder einen dringenden Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion hatten. Mittwoch konnten die drei Corona-Behandlungszentren wieder schließen.

„Glücklicherweise können wir einen deutlichen Rückgang der Behandlungszahlen in den Corona-Behandlungszentren in Olpe, Siegen und Lüdenscheid feststellen, ein Zeichen für einen weiteren Schritt zurück zur Normalität“, erklärt Stefan Spieren, Hausarzt und Leiter der Behandlungszentren. 

Spierens Erklärung deckt sich mit den rückläufigen Infektionszahlen der Kreise. „Zudem steht mittlerweile ausreichend Schutzausrüstung für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bei der KVWL zur Verfügung, sodass die Patienten auch in den Praxen behandelt werden können. Der Kreis Olpe hat unlängst sogar 5000 FFP2-Masken für die Praxen zur Verfügung gestellt“, sagt Martin Junker, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Lüdenscheid.

Die für die Behandlungszentren gesondert eingerichteten Telefonnummern in den drei Kreisen bleiben vorerst geschaltet, auch wenn die Behandlungszentren heute schließen. „Damit werden die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und die Gesundheitsämter vor Ort noch weiterhin entlastet, und wir können zügig reagieren – falls die Anruferzahlen wieder zunehmen, kann das ein indirekter Hinweis sein“, fügt Junker hinzu.

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