Nach Brand und Schließung: Imbiss in der Innenstadt ist zurück

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Die Extrawurst an der Wilhelmstraße ist wieder geöffnet. Fünf Monate lang war der Imbiss wegen eines Brandes geschlossen gewesen.

Lüdenscheid – Monatelang war der Imbiss in der Innenstadt nach einem Brand geschlossen - nun hat er wieder geöffnet.

Currywurst-Pommes, Schlemmerwurst und Rosmarinkartoffeln gibt es seit Donnerstag wieder an der Extrawurst-Filiale an der Wilhelmstraße. Denn nachdem der Imbiss für rund fünf Monate wegen eines Brandes im Oktober geschlossen war, ist er nun wieder geöffnet. 

„Es hat länger gedauert, als wir uns erhofft hatten“, sagt Geschäftsführer Kim Hagebaum zur langen Schließung seines Imbisses. Umso mehr freut er sich, dass am Donnerstag gleich wieder zahllose Gäste die Extrawurst aufsuchten, um ihren Hunger zu stillen. „Wir hoffen, dass alle Stammgäste wieder kommen und freuen uns darauf neu durchzustarten“, sagt der Geschäftsführer. 

Die Filteranlage im Hinterraum des Imbisses war Mitte Oktober – vermutlich durch einen Kurzschluss – in Brand geraten. Seitdem war die Anlage defekt und eine neue musste angeschafft werden. Allerdings handelt es sich dabei um eine Sonderanfertigung und die Lieferzeit war sehr lang, wie Kim Hagebaum erklärt. „Die Filteranlage ist erst Ende vergangener Woche eingetroffen“, berichtet der Geschäftsführer. 

In der Zwischenzeit war das Geschäft renoviert worden. Die Rohre der Abluftanlage mussten unter anderem ausgetauscht werden sowie auch das Mobiliar im Geschäft, das durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden war. 

Nur mit Glück hatte ein Großbrand in der Lüdenscheider Innenstadt damals verhindert werden können, da die Bauweise in der Wilhelmstraße sehr beengt ist. Das Feuer, das in der Extrawurst-Filiale ausgebrochen war, hatte sich schon im angrenzenden Tee-Geschäft ausgebreitet, denn das Abluftrohr der Anlage führt vom hinteren Bereich des Imbisses erst durch den Tee-Laden, wo es an den Kamin angeschlossen ist. 

Brennendes Fett tropfte vom Rohr in das angrenzende Ladenlokal und setzte einen kleinen Teil des hinteren Bereichs in Brand. Auch hier hatte es einen Schaden gegeben, dieser war jedoch gering und der Tee-Laden konnte im Gegensatz zur Extrawurst schon kurze Zeit später wieder öffnen.

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