„Analytische Taskforce“: Spezialisten vor Ort

+
Mit Spezialgeräten und unter Atemschutz untersuchen Männer der „Analytischen Taskforce“, von welchen Substanzen im Kanalnetz Gefahren ausgehen.

Lüdenscheid - Um die Gefahrengröße rund um den Brandort an der Elbinger Straße abschätzen zu können, traten am Montag Spezialisten der „Analytischen Taskforce“ (ATF) der Dortmunder Berufsfeuerwehr in Aktion.

Von Olaf Moos

Sie verstehen sich darauf, schnell genaue Informationen über die Zusammensetzung und Wirkung von atomaren und chemischen Substanzen zu sammeln und einzuschätzen.

Der Bund hat vor elf Jahren neben Dortmund sieben weitere ATF-Standorte mit Messtechnik sowie Einsatzfahrzeugen ausgestattet, koordiniert die Spezialausbildung der Beamten und beteiligt sich an den Unterhaltskosten. In einem Einsatzradius von etwa 200 Kilometern um den jeweiligen Standort leistet die ATF innerhalb von etwa zwei Stunden nach Alarmierung Hilfe vor Ort.

Die ATF-Einheiten verfügen bundesweit über identische Ausrüstungen. Die Geräte seien von ihrer Bauart her so dimensioniert und entsprechend robust ausgelegt, dass sie für den Feldeinsatz und einen Transport geeignet sind, heißt es in einer Internet-Präsentation. Die Fachleute spüren demnach Industriechemikalien und Kampfstoffe auf, analysieren Feststoffe, Pulver, Pasten, Gel und Flüssigkeiten, identifizieren gefährliche Chemikalien aus Boden, Wasser und Luft und können aus Entfernungen bis zu fünf Kilometern Gefahrstoffwolken erkennen. Dazu rücken die Kräfte von ihren Standorten mit aufwändig ausgestatteten Gerätewagen aus.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse dev.feuerwehr.dortmund.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare