Feuer in der Bergstraße: „Axel“ rettet sein Herrchen

Der Schnauzer „Axel“ rettete sein Herrchen.

Lüdenscheid - „Axel ist mein Lebensretter“, sagt ein Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Bergstraße und tätschelt seinen achteinhalb Jahre alten Mittleren Schnauzer. „Axel“ weckte sein Herrchen, als sich der Qualm nach dem Feuer in der Erdgeschoss-Wohnung überall im Haus ausbreitete.

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Am Montag kehrte ganz allmählich wieder so etwas wie Normalität ein in den 20 Wohnungen. Mitarbeiter der Schreinerei Graf reparierten Türen, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr aufgebrochen worden waren, um die Bewohner zu retten. Nach Angaben der Polizei ist einer vor vier Verletzten, die ein Rauchgasvergiftung erlitten, noch im Krankenhaus. Der Sachschaden werde auf rund 70 000 Euro geschätzt, sagte Polizeipressesprecher Norbert Pusch. Die Ursache für das Feuer stehe noch nicht fest, die Ermittlungen dauerten an.

Laut Ordnungsamt konnten inzwischen alle betroffenen Mieter wieder in ihre Wohnungen ziehen, auch wenn sich der Rauchgeruch natürlich noch nicht vollständig verzogen hat.

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Feuer in Mehrfamilienhaus in Bergstraße

Wie gefährlich die Situation war, machte Einsatzleiter Jörg Weber von der Lüdenscheider Feuerwehr noch einmal deutlich. „Als wir eintrafen, war die Qualentwicklung so stark, dass eine Person, die sich aufs Vordach gerettet hatte, kaum zu sehen war.“ Die volle Einsatzfähigkeit der Drehleitern sei aufgrund der Straßenbreite und der Topografie an ihre Grenzen gestoßen. Die Aufteilung des total verbauten und verwinkelten Hauses sei zudem eine besondere Herausforderung für die Rettungskräfte gewesen.

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