Nach Anwohner-Beschwerden: Lüdenscheid reguliert Events in der City

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Veranstaltungen wie „Lüdenscheid Karibisch“ auf dem Sternplatz sollen durch das Veranstaltungskonzept geregelt werden.

Lüdenscheid – Die Innenstadt soll belebt, gleichzeitig die Belastung für Anlieger und Anwohner so gering wie möglich gehalten werden. Über ein entsprechendes Nutzungs- und Veranstaltungskonzept für die Plätze in der Innenstadt stimmten die Ratsmitglieder am Montag ab.

Für die drei Innenstadtplätze Sternplatz, Rathausplatz und Rosengarten wird nun ein Leitfaden gelten, laut dem an maximal 18 Tagen je Veranstaltungsort im Jahr „und an nicht mehr als zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden“ Ausnahmen für sogenannte „seltene Ereignisse“, die lärmintensiver sind, zugelassen werden dürfen, heißt es in der Beschlussvorlage. 

Hintergrund ist, dass es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Beschwerden wegen des Lärms auf den Plätzen kam. Die Anzahl an Veranstaltungen nehme zu, 2018 sei es daher zu Konflikten gekommen. 

Konzept kann angepasst werden

Das Konzept soll eine Regulierung der Vergabe auch im Sinne des öffentlichen Interesses ermöglichen. Allerdings sei das Nutzungs- und Veranstaltungskonzept für die Veranstaltungsplätze in der Innenstadt anpassbar, es müsse regelmäßig überprüft und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden. 

Dafür gestimmt haben alle Ratsmitglieder. Björn Weiß (CDU) bat außerdem um einen halbjährlichen Bericht über die Anzahl an Anfragen sowie die Gründe für Zu- und Absagen. „Das ist Neuland, das wir hier betreten“, daher sei eine Übersicht seiner Ansicht nach sinnvoll.

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