Hälfte der Busse fällt aus

MVG-Streik wird Mittwoch fortgesetzt

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Auch die MVG beteiligt sich am Mittwoch am Warnstreik im öffentlichen Dienst.

Lüdenscheid - Der Warnstreik bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) wird am Mittwoch fortgesetzt – aber ausdrücklich nur an diesem Tag. Das teilte gestern Verdi-Gewerkschaftssekretär Ulrich Padberg mit. „Im Märkischen Kreis ist der Nahverkehr für einen Tag eingeschränkt, in anderen Städten und Kreisen erfolgt ein zweitägiger Warnstreik.“

Damit kommt der Nahverkehr im Kreis voraussichtlich aber nicht vollständig zum Erliegen, denn wie in der Vorwoche werden die Auftragnehmer der MVG und der Busverkehr Ruhr-Sieg (BSR) nicht am Arbeitskampf teilnehmen. Rund 50 Prozent der MVG-Leistungen erfüllen private Anbieter.

Die Verkehrsgesellschaft selbst will im Internet eine Liste über die Fahrten veröffentlichen, die durchgeführt werden. Unternehmens-Sprecher Jochen Sulies: „Wir wissen natürlich nicht, ob die Gewerkschaft einzelne Verkehrsknotenpunkte blockieren wird. Dann kann es natürlich zu Verspätungen oder sogar Ausfällen kommen.“

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Während am Donnerstag der Busverkehr wieder normal rollt, sind für diesen Tag die Beschäftigten der Stadtverwaltungen – schwerpunktmäßig Lüdenscheid und Iserlohn – einschließlich der Kindertagesstätten aufgerufen, sich am Warnstreik zu beteiligen. Betroffen ist erneut das Bürgerbüro im Lüdenscheider Kreishaus und die Zulassungsstelle in Werdohl.

Beteiligen werden sich nach Padbergs Angaben auch die Beschäftigten der Kreisverwaltung, des Stadtreinigungs- und Transportbetriebs Lüdenscheid, der Stadtwerke, der Arbeits-Agentur und des Landesbetriebs Straßen NRW. Verschiedene Einrichtungen im nördlichen Kreisgebiet werden ebenfalls bestreikt.

Alle Streikenden sollen am Donnerstag an einer gemeinsamen Kundgebung in Dortmund teilnehmen. Verdi fordert unter anderem ein Lohnplus von 3,5 Prozent. - be

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