Kellerbrand an der Luisenstraße

Mutmaßlicher Brandstifter aus Lüdenscheid in U-Haft

+

LÜDENSCHEID - Der Kellerbrand im Mehrfamilienhaus an der Luisenstraße 1 in der Lüdenscheider Altstadt vom vergangenen Samstag ist offenbar aufgeklärt. Wie die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Donnerstagmittag mitgeteilt hat, wurde ein 53-jähriger Lüdenscheider verhaftet und in U-Haft genommen.

Der laut Pressemitteilung einschlägig polizeibekannte Lüdenscheider gab als Motiv "Streit mit der Ex-Lebensgefährtin" an. Zeugenhinweise und zielgerichtete Ermittlungen hatten zu dem 53-jährigen Lüdenscheider geführt. Kurz vor seiner Festnahme hatte der sich nach Rietberg abgesetzt. Aber dies nutzt ihm nichts. Auch in Rietberg griffen die Fahnder zu und nahmen ihn fest. Der Mann wurde am Mittwoch dem Haftrichter beim Amtsgericht Lüdenscheid vorgeführt. Der Richter ordnete die U-Haft an.

Hier geht es zum Bericht über den Brand samt Video

Am 2. November gegen 19.55 Uhr war es in dem zweieinhalbstöckigen Mehrfamilienhaus zu dem Kellerbrand gekommen. Durch den im Haus installierten und ausgelösten Brandmelder wurden die drei noch im Haus anwesenden Personen rechtzeitig gewarnt. Ein 21-jähriger Lüdenscheider konnte sich aus dem ersten Obergeschoss gerade noch rechtzeitig bei total verrauchtem Treppenhaus ins Freie retten.

Bilder vom Einsatz der Feuerwehr

Feuerwehr löscht Kellerbrand in Lüdenscheider Altstadt

Eine im Nachbarhaus Nr.1a wohnende Frau wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, sie konnte am nächsten Tag wieder entlassen werden.

Das Video vom Einsatz am Samstag:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare