Ein Muss für jeden echten AC/DC-Fan

Die Tribute-Formation „Big Balls“ brachte die Stimmung im „Eigenart“ zum Kochen.

Lüdenscheid - Die zweitägige AC/DC-Party des Dynamite AC/DC-Fanclub Germany ist längst zu einem festen jährlichen Termin im „Eigenart“ geworden. Bereits zum vierten Mal zog die Veranstaltung zahlreiche Fans aus ganz Deutschland sowie unter anderem aus Österreich und den Niederlanden an.

Von Björn Othlinghaus

Am Freitagabend startete die Party mit einem Fan-Event, an dem laut Frank Petersen vom Dynamite-Fanclub rund 40 Personen teilnahmen. Öffentlich war dann am Samstagnachmittag die AC/DC-Börse, die mit seltenen Büchern, DVD’s oder Merchandise-Artikel aufwartete.

Natürlich dachten die Fans bei ihrem Treffen auch an den AC/DC-Rhythmusgitarristen und Haupt-Songschreiber Malcolm Young, der an Demenz erkrankt ist und deshalb nicht mehr in der Band mitspielen kann. Für ihn hatte der Dynamite-Fanclub ein großes Banner mit der Aufschrift „Thank you for the music. We salute you, mate.“ angefertigt. Ferner war auch die Erinnerung an den verstorbenen Sänger Bon Scott. Darüber hinaus gab es auf der Börse die Möglichkeit, Lose für eine Tombola zu erstehen, die mit vielen Preisen bestückt war. So hatte der G.O./T.M.–AC/DC-Fanclub Berlin eine Leinwand mit dem Konterfei von Bon Scott, auf 15 Exemplare limitiert, für die Tombola zur Verfügung gestellt. Weitere Gewinne waren eine limitierte Collectors-Box des Albums „Black Ice“ sowie ein fast fünf Kilo schweres, von französischen Fans geschriebenes Buch, das unter Kennern nur als „Das Biest“ bekannt ist. Die Ziehung der Gewinner fand im Anschluss an das Konzert der AC/DC-Tribute-Formation „Big Balls“ statt, die ebenfalls zum festen Bestandteil des Fan-Events zählt.

4. Dynamite AC/DC-Fanclub-Party

Das „Eigenart“ war ausverkauft, als die Combo mit Frontmann Thomas „Chicken“ Klaus die Bühne betrat und dafür sorgte, dass die Stimmung ebenso hochkochte wie auf den echten AC/DC-Konzerten. Die Band, neben dem Frontmann bestehend aus Peter Koller (Lead-Gitarre), Christian Sender (Rhythmus-Gitarre), Matthias „Haver“ Haverkamp (Bass) und Garrelt Riepelmeier (Schlagzeug) hat sich auf die klassischen AC/DC-Songs der Bon-Scott-Ära spezialisiert, was jedoch nicht heißt, dass die Musiker nicht auch neue Stücke im Repertoire haben. Die Formation startete mit „Play Ball“ von der aktuellen Scheibe „Rock or Bust“. Auch die Nummer „War Machine“ vom 2008er Album „Black Ice“ stand auf der Setliste. Ansonsten waren überwiegend Frühwerke wie „If You Want Blood (You’ve Got It)“, „Problem Child“ oder „Whole Lotta Rosie“ angesagt. Selbstverständlich erklangen auch die „Hells Bells“ aus dem Album „Back in Black“, das AC/DC 1980 nach dem Tod von Bon Scott veröffentlichten. Spätestens bei „Walk All Over You“ kannten die Fans keine Gnade mehr und tanzten ausgelassen Pogo. Am Ende sorgten „Thunderstruck“ und „Highway To Hell“ für Ekstase bei den begeisterten Fans.

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