Hier wird schon seit September Weihnachtsmusik gespielt

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Die Traditionsveranstaltung "Apfel, Nuss und Mandelkern" findet wieder in der Erlöserkirche statt.

Lüdenscheid – „Der Klangraum Kirche ist reizvoll, da ist die Akustik ganz anders. Außerdem gibt es mit Karl-Heinz Piepenbreier bei uns zwar jemanden, der Orgelspiel lehrt, aber eine Orgel haben wir natürlich nicht.“ Musikschulleiterin Katja Fernholz-Bernecker hat gleich mehrere Gründe, sich auf die traditionsreiche Veranstaltung „Apfel, Nuss und Mandelkern“ der städtischen Musikschule zu freuen.

Am Samstag, 7. Dezember, ab 16.30 Uhr geht's in die mittlerweile 27. Runde. Wie im Vorjahr wird die Erlöserkirche Spielort des vorweihnachtlichen Konzertes mit mehr als 90 Mitwirkenden sein. Der Eintritt ist frei. „Das letzte Mal war das erste Mal in der Erlöserkirche, und das hat sich bewährt. Das Ambiente ist toll, wir sind im Stadtzentrum und nah beim Weihnachtsmarkt an der Erlöserkirche“, sagt die Musikschulleiterin.

Man habe bewusst mit der Stiftung Altstadtorgel im Vorfeld diskutiert, eben weil auch die Altstadtorgel genutzt werden kann. Dmitri Grigoriev wird sich mit weihnachtlichen Weisen an dem Konzert beteiligen, für das die Musikschüler bereits seit dem Spätsommer üben.

Fernholz-Bernecker: „In den Geschäften gibt es seit September Lebkuchen, bei uns ist das die Weihnachtsmusik. Das gehört zum Jahresverlauf einfach dazu, und irgendwie freut man sich drauf.“ Geboten wird zu „Apfel, Nuss und Mandelkern“ ein klassisches Weihnachtsprogramm mit vielen altbekannten Liedern, bei denen die Gäste mitsingen können und sollen. Die Schülerinnen und Schüler proben fleißig für diesen Auftritt.

Erstmals unter der Leitung von Ronja Schröder tritt das Orchestrino auf. Schröder übernahm im August die Leitung des Klangkörpers von Johannes Gehring, der nun für die ausgeschiedene Karin Zabel das Jugendsinfonieorchester der Musikschule leitet. Mit dabei sind das Blockflötenensemble und das Junge Gitarrenensemble der Musikschule. In der Erlöserkirche habe man die Möglichkeit, auch mit den Kooperationspartnern zusammen zu musizieren, führt Fernholz-Bernecker einen weiteren Vorteil ins Feld. So spielen die Streicherklassen der Theodor-Heuss-Realschule, und der Kinderchor der Adolf-Kolping-Schule hat für diesen Auftritt Weihnachtslieder aus aller Welt vorbereitet.

Außerdem werden Musik für Fagott und Musik für Klavier zu vier Händen zu hören sein. Eine Stellprobe ist im Vorfeld nicht möglich – das müsse auf Anhieb klappen. Allerdings werde man in diesem Jahr erstmalig ausprobieren, ob verschiedene Ensemble nicht an verschiedenen Stellen in der Kirche spielen können. „Das Konzert dauert ungefähr eine Stunde, danach können die Kinder dann mit ihren Eltern und Verwandten auf den Weihnachtsmarkt an der Erlöserkirche gehen“, sagt Fernholz-Bernecker.

Für sie sei das Konzert „Apfel, Nuss und Mandelkern“ der Höhepunkt der zweiten Jahreshälfte. Mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Musikschule, der am Ende der Veranstaltung eine Überraschung für die Mitwirkenden bereit hält, wird die Kirche weihnachtlich hergerichtet, sodass nicht nur die weihnachtlichen Weisen für die richtige Stimmung sorgen. Genügend Platz für die Besucher sei auf jeden Fall. Und im Dunkeln lässt die Musikschule derzeit noch, ob der auch der Nikolaus an diesem Tag vorbeischaut. Am Abend stellen sich in der Erlöserkirche ab 19.30 Uhr unter der neuen Leitung von Joachim Müller die Bläser der Musikschule vor und spielen festliche und fröhliche Stücke.

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