"Jugend jazzt" in Dortmund

Dieses Trio holt erste Preise

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Aaron Schröder, Michel Weber und Robert Brandts kamen mit guten Ergebnissen nach Hause.

Lüdenscheid – Beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“, der am Wochenende in Dortmund stattfand, konnte sich die Musikschule Lüdenscheid über drei erfolgreiche Teilnehmer freuen: Aaron Schröder (Altersgruppe III, Vibraphon), Michel Weber (Altersgruppe I, Posaune) und Robert Brandts (Altersgruppe II, Trompete) traten jeweils als Solisten an und brachten gute Ergebnisse nach Hause.

Bei „Jugend jazzt“ gibt es keine Regionalwettbewerbe. Stattdessen finden die ersten Vorspiele direkt auf Landesebene statt. Michel Weber erreichte 24 Punkte und damit einen 1. Preis, Robert Brandts verpasste mit einer Wertung von 22,6 Punkten haarscharf einen ersten Preis, der ab 23 Punkten vergeben wird.

Auch Vibrafonist Aaron Schröder, der zurzeit noch seinen Bundesfreiwilligendienst in der Lüdenscheider Musikschule absolviert, freute sich über einen 2. Preis mit 21 Punkten. Besonders erfreut waren die Lüdenscheider über die wohlwollenden Kommentare der Jury, der unter anderem die renommierte Jazz-Musikerin Silvia Droste angehörte.

 Droste habe die Bergstadt gar als „Schmelztiegel des Jazz“ bezeichnet, erinnert sich Aaron Schröder mit einem Schmunzeln. Jeder Teilnehmer interpretierte zwei selbst gewählte Stücke, die mindestens einen improvisierten Teil enthalten mussten.

 „Das erste Stück sollte mit einer für alle Teilnehmer zur Verfügung stehenden Band gespielt werden. Beim zweiten konnten wir uns aussuchen, ob wir die Band in Anspruch nehmen, alleine spielen oder mit einem oder mehreren selbst gewählten Mitspielern auftreten“, so Schröder. Während Michel Weber bei beiden Stücken mit der Band spielte, begleiteten Robert Brandts und Aaron Schröder sich gegenseitig.

 „Unsere Vorspiele beinhalteten zunächst einfachere Jazz-Standards wie ,Blue Bossa’, schwierigere Werke wie ,Nica’s Dream’ oder ,Gentle Piece’, bei dem es sich eigentlich um ein Big-Band-Stück handelt, das Robert und ich umgeschrieben haben, waren dann später dran.“ Selbst bearbeitete Versionen von Songs seien bei den höheren Altersgruppen von „Jugend jazzt“ kein „Muss“, aber gerne gesehen.

Die drei Jugendlichen, von denen Michel Weber und Robert Brandts bereits vor zwei Jahren an „Jugend jazzt“ als Musiker teilnahmen, haben vor allem aus Spaß und wegen des Austausches mit anderen am Wettbewerb teilgenommen. Ihren Dank richten sie an Lehrer Thomas Wurth, der sie auf den Wettbewerb vorbereitete. Für Freitag, 28. Februar, werden alle Teilnehmer von „Jugend jazzt“ ins „Domizil“ in Dortmund eingeladen, wo einige der Musiker die Möglichkeit haben, vor Publikum zu spielen.

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