Pop-Preise für diesen Musiker aus MK

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Der Lüdenscheider Musiker Gunnar Nanuk gewann in der Siegerlandhalle drei Pop-Preise.

Lüdenscheid – Günter Kopietz alias Gunnar Nanuk hat es geschafft. Bei der Verleihung des Deutschen Rock- und Pop-Preises in der Siegerlandhalle erhielt der Lüdenscheider Musiker in drei Kategorien jeweils eine Auszeichnung. Für sein Album „The Best Of Gunnar Nanuk“ erhielt der Lüdenscheider den 1. Preis als bestes Hip-Hop-Album, darüber hinaus nahm er den 2. Preis in der Kategorie „Bester Electronic-Interpret“ sowie den 3. Preis in der Kategorie „Beste Electropop-Band“ mit nach Hause.

 „Dafür, dass ich zum ersten Mal an einem solchen Wettbewerb teilgenommen habe, war ich sehr zufrieden und habe mich über diese Auszeichnungen sehr gefreut, zumal es sich um Deutschlands ältesten, erfolgreichsten und größten Bundeswettbewerb für Rock- und Popmusikgruppen und Einzelinterpreten handelt“, freut sich Gunnar Nanuk.

Seine Musik kommerziell zu vermarkten, das hat für den Lüdenscheider Künstler jedoch keine hohe Priorität. Nanuk stellt seine Musik auf der Plattform Soundcloud für alle kostenfrei zur Verfügung, auch sein beim Rock- und Poppreis ausgezeichnetes Album „The Best Of Gunnar Nanuk“ kann auf der Plattform kostenfrei gehört werden. Erfreut ist der Künstler allerdings darüber, dass sich zahlreiche deutsche und internationale Zeitschriften, auch aufgrund seiner gewonnenen Preise, bei ihm meldeten und eine Story über ihn machen wollten.

So veröffentlichte zum Beispiel das Gema-Magazin „virtuos“ einen Bericht über Gunnar Nanuk, in dem dieser erzählt, wo und wann ihm die kreativen Ideen zu seiner Musik kommen. Zwar fliegen Gunnar Nanuk seine Ideen überall zu, erfährt man hier. „Aber mein kreativer Rückzugsort ist dann mein kleines Studio, wo ich gerne im warmen Licht arbeite und mir ein musikalisches Grundgerüst baue“, erklärt der Musiker in dem Beitrag. Auch das US-amerikanische Cult Style Magazin berichtete bereits über den Lüdenscheider.

Das Magazin kommt zu folgendem Fazit: „Es ist offensichtlich, dass sich Gunnar Nanuk zu einer facettenreichen Persönlichkeit in der Musikwelt entwickelt hat und weiter wächst. Mit seinem ersten Album (…) ist er definitiv ein Künstler, auf den man aufpassen sollte.“

International

Durch seine Aktivitäten auf Soundcloud hat Nanuk inzwischen auch Kontakte zu internationalen Künstlern geknüpft und produzierte zum Beispiel mit der kanadischen Sängerin Lorraine Baron und dem Track „Get Out“ eine englischsprachige Version seines Songs „Steig aus“. Daneben kooperiert der Lüdenscheider derzeit mit amerikanischen, ukrainischen und englischen Künstlern. Mit dem rein instrumentalen Werk „Don’t Say We Didn’t Know“, worin er Sätze der Umweltaktivistin Greta Thunberg sowie verschiedene Tierstimmen und Walgesänge verarbeitet, gibt Nanuk seinen Kommentar zur drohenden Klimakatastrophe ab – der Musiker setzt sich selbst auf vielfältige Weise aktiv für die Umwelt ein.

Für das noch junge Jahr 2020 hat sich Gunnar Nanuk eine Menge vorgenommen. Unter anderem möchte er in der zweiten Jahreshälfte ein größeres Tonstudio beziehen, wo er sich nicht nur noch intensiver seiner Musik widmen, sondern auch seine Malerei präsentieren möchte, die ebenfalls zu seinem Leben gehört. Das neue Studio soll auch zu einem Treffpunkt für Gäste und andere Künstler werden, sozusagen zu einem kleinen Kulturzentrum.

Filmmusik

Für die Zukunft hat der Lüdenscheider Musiker das Ziel, vielleicht in der Filmmusik Fuß zu fassen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Hierfür sei seine Musik und sein an Electro-, Rap- und Weltmusik orientierter Stil bestimmt gut geeignet, ist sich Nanuk sicher. Insgesamt bedient die Musik des Lüdenscheiders sicher eine Nische jenseits des Massengeschmacks, die der Lüdenscheider mit seiner Musik allein ausfüllt. Auch, wenn viele seine Musik im Hip-Hop-Bereich verorten – die Werke von Gunnar Nanuk lassen sich so leicht in keine Schublade zwängen.

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