„Glory Gospel Singers“ machen Konzert zur Party

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Die „Glory Gospel Singers“ machten ihr Konzert zu einer großen Party. -

LÜDENSCHEID - Gospels sind ein Symbol der Hoffnung und der Lebensfreude. So dauerte es nur wenige Minuten, bis die Sänger der „Glory Gospel Singers“ mit ihrer Freude an der Musik das Publikum in der Johanneskirche ansteckten. Schon während des Konzertes standen die Zuhörer immer wieder auf, um den exzellenten Sängern Beifall zu zollen.

Es waren nicht nur die Solisten, sondern auch der sechsköpfige Chor als Ganzes, der mit seiner Leistung begeisterte. Musikalisches Können auf hohem Niveau, verbunden mit einer gehörigen Portion Humor, einer unbändigen Freude am Gesang, tiefem Glauben und einer großen Portion Respekt vor der Leistung der Mitstreiter – das war das, was die „Glory Gospel Singers“ von Beginn an vermittelten. Dabei gab es auch immer wieder Gelegenheit, das Publikum miteinzubeziehen, bis hin zu einem kleinen Sangeswettstreit zwischen Männern und Frauen, mit dem der Chor seine Zuhörer in die Pause entließ.

Dabei waren es nicht nur altbekannte, klassische Gospels wie „Kumbaya“, „Amazing Grace“ (als Solo von Aaron Adams) oder „Down by the Riverside“ (als Teil eines Medleys) mit denen die vier Sängerinnen und zwei Sänger beeindruckten. Schon im ersten Teil erklang mit „I will follow him“ ein Song, der seinen Ursprung nach kein Gospel ist. Und davon gab es noch den einen oder anderen.

Zu Beginn des zweiten Teils war das Publikum kaum noch zu halten, nachdem Phyliss McKoyJoubert die Kirche mit einem kraftvoll getragenem „We shall overcome“ erfüllt hatte. Lebhaft wurde es wieder, als die gutgelaunte Truppe „Battle of Jericho“ anstimmte, nur um die Stimmung sofort wieder zu wechseln: Alexis Joi brillierte als Solistin unter anderem mit dem Whitney Houston-Hit „I will always love you“ und war die nächste, die das Publikum zu stehenden Ovationen trieb. Von dieser Sängerin möchte man gerne mehr hören. Mit fetzig-fröhlichen Songs wie „Shout“ und „Oh Happy Day“ steuerte die Gospelparty in der Johanneskirche ihrem Finale entgegen.

Der einzige Wermutstropfen an diesem Abend: Das Konzert hätte bei weitem mehr Zuhörer verdient als nur rund 100. - gör

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