Musical-Potpourri beim Jubiläumsfest am Wehberg

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Ferdinand Riegel hat mit dem Chor der Grundschule Wehberg zahlreiche Musicals einstudiert.

Lüdenscheid - In den rund 38 Jahren seiner Tätigkeit an der Grundschule Wehberg hat Ferdinand Riegel die Chorarbeit der Schule aufgebaut. Es gelang ihm, Scharen von Kindern zu beachtlichen Leistungen zu motivieren. Immer wieder hat er mit dem Chor Singspiele einstudiert, die bei öffentlichen Aufführungen viel Beifall gefunden haben. Die Texte und die Musik für die Musicals, die sich generell an bekannte Geschichten anlehnten, hatte er stets selbst verfasst. Damit soll nun Schluss sein.

Mit einem Musical-Potpourri, das im Rahmen des Jubiläumsfests „50 Jahre Wehberg“ am Samstag, 17. Mai, ab 14.45 Uhr auf einer Bühne auf dem Schulhof im Olpendahl zur Aufführung kommt, will er einen Schlusspunkt hinter seine Tätigkeit an der Grundschule setzen.

Mit Stücken wie „Max und Moritz“, „Tabaluga“, „Die dumme Augustine“, „Zirkus Wehberg“, „Das tapfere Schneiderlein“, „Das kleine Gespenst Heribert“, „Schneewittchen“ oder „Hänsel und Gretel“ haben Ferdinand Riegel und die Kinder kleine und große Zuschauer begeistert. Diese erlebten die Auftritte von Märchenwesen, Zirkuskünstlern, Urwaldtieren und Aufmärsche von Polizisten, Feuerwehrleuten und Wachsoldaten mit. Die Aufführungen lebten stets von der Sing- und Spielfreude der kleinen Akteure und wurden durch sehenswerte farbenfrohe Kostüme und Kulissen unterstrichen.

Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand vor zwei Jahren hat Ferdinand Riegel weiterhin Musicals zur Aufführung gebracht, zusammen mit Ehefrau Sylke und unterstützt durch weitere Kollegiumsmitglieder – insbesondere durch Nadja Pelzing– , die schwunghafte Gespenster-, Hexen- und Zwergentänze einstudierten. Zuletzt feierten sie mit drei Aufführungen von „Hänsel und Gretel“ tolle Erfolge. Dieses ist nun das letzte Singspiel, das Riegel mit den Kindern einstudiert hat. Da auch seine Ehefrau in diesem Jahr aus dem Schuldienst ausscheidet, will er sich endgültig aus der Chorarbeit zurückziehen.

Das Potpourri betrachtet er als eine Zeitreise durch die Musicals der vergangenen Jahre. Der Schulchor probt schon seit Wochen dafür: das Eingangslied aus der „Dummen Augustine“ („Zirkuskünstler sein ist Männersache“), das „Törtchen“-Lied, das ein Damen-Quartett in dem Musical „Das kleine Gespenst Heribert“ anstimmt. Aus dem „Glücklichen Löwen“ werden die Kinder das Lied „Was für ein Glück, ein Löwe zu sein“ schmettern. Das Lied der Zwerge aus „Schneewittchen“ („Immer fröhlich und gut drauf“) wird ebenso zum Programm gehören wie das der Prinzessin (aus „Die Prinzessin und der Zauberer“), die sich mit den Worten „Ich mag keine Männer“ dagegen wehrt, dass sie gegen ihren Willen unter die Haube gebracht werden soll. Mit dem Vogeltanz und dem Schlusslied aus „Hänsel und Gretel“ wird das Musical-Potpourri ausklingen.

Außer der Aufführung des Schulchores warten viele weitere Attraktionen auf die Besucher des Stadtteilfests, das Samstag um 14 Uhr beginnt. - Von Ingrid Weiland

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