Panne sorgt für Verzögerung

Bagger reißt Loch in Keller: Neuer Spiel- und Sportplatz gesperrt

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Nur ein kleines Loch im Platz hindert die „Schollis“ noch daran, ihre Multifunktionsfläche in Besitz zu nehmen.

Lüdenscheid - Die Fertigstellung der heiß ersehnten Multifunktionsfläche am Geschwister-Scholl-Gymnasium droht sich weiter zu verzögern.

Es dauert schon fast so lange wie eine komplette Gymnasiallaufbahn. Aber auch sieben Jahre seit der ersten Idee und einer längst gesicherten Finanzierung warten die Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) auf die Freigabe ihrer neuen Multifunktionsfläche. 

Nun kündigt die Stadt an, mit einem Runden Tisch mit allen Beteiligten die letzten Probleme zu klären. Ein Termin für das Treffen steht nach Auskunft von Stadt-Pressesprecherin Marit Schulte allerdings noch nicht fest. 

Klar sei aber, dass es noch um Brandschutzfragen und statische Probleme geht. An den Gesprächen sollen laut Schulte Vertreter der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW), des GSG-Fördervereins, der Schulleitung und des Schulträgers sowie des Planungsbüros teilnehmen. 

Doch der zuständige Ingenieur Herbert Vennegeerts, Experte für Sportstättenplanung aus Herdecke, weiß nach eigenen Angaben noch gar nichts von einem Runden Tisch. Er befasst sich derzeit mit den Folgen einer Panne, bei der ein Bagger die Decke eines unter dem Platz gelegenen Kellers beschädigt hat. 

Zu den bevorstehenden Maßnahmen sagt er: „Das Gutachten liegt vor, es ist ein bisschen Beton abgeplatzt, der wird ersetzt und das Loch zugemacht.“ Diese Arbeiten seien „innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen“ erledigt – und könnten in etwa zwei Wochen beginnen. 

Wiederholt haben Ratsvertreter die schleppende Entwicklung des Projektes gerügt. Norbert Adam (CDU), früher selbst GSG-Lehrer, sagte: „Viele Schüler, die damals bei den Sponsorenläufen Geld gesammelt haben, sind mittlerweile nicht mehr an der Schule.“ Das sei „skandalös“. 

Für das Tempo bei der Fertigstellung der Anlage hat Herbert Vennegeerts einen Grund ausgemacht: „Wenn eine Verwaltung beteiligt ist, dann wird daraus erst mal ein Vorgang.“ Und dann dauere alles etwas länger. 

Wegen des kalten und nassen Wetters könne man die Baustoffe in dem Loch jetzt vermutlich sowieso erst in zwei Wochen verarbeiten.

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