Bereits drei erfolgreiche Umsetzungen in 2020

Lösung für Müll: Container werden in Lüdenscheid unter die Erde verlegt

Der öffentliche Teil der Werksausschuss-Sitzung des Stadtreinigungs-, Transport-, und Baubetriebes Lüdenscheid (STL) dauerte am Donnerstag gerade einmal 45 Minuten. Dabei wurde verkündet, dass das in diesem Jahr begonnene Pilotprojekt mit den unterirdischen Glasbehältern fortgeführt wird.

Lüdenscheid – Die sieben Beschlussvorschläge zu den Themen Abfallentsorgungsgebühren, Straßenreinigungsgebühren, Friedhofsgebühren, Satzungsänderung der Friedhöfe, STL-Wirtschaftsplan 2021, STL-Betriebssatzungsänderung sowie der Betrieb eines Tierfriedhofs wurden mit Ausnahme einer Gegenstimme bei der Abfallentsorgungsgebühr einstimmig durchgewunken. Sie liegen dem Rat der Stadt am Montag zur Abstimmung vor.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohner 72.313 (Stand: 31.12.2019)

Besonders erfreut zeigte sich Ratsmitglied Ursula Meyer (CDU) über die Tatsache, dass der Tierfriedhof kurz vor der Vollendung steht: „Es freut mich sehr, dass diese Vorlage etwas zu Ende bringt, was lange gedauert hat. Ich finde es wichtig, dass man sich würdevoll von einem Familienmitglied verabschieden kann.“ Die Arbeiten am Tierfriedhof Piepersloh sollen zum Sommer 2021 abgeschlossen sein, erklärte STL-Betriebsleiter Heino Lange und kündigte für die Ratsmitglieder eine gemeinsame Besichtigungsfahrt an, sobald Corona dies wieder zulasse.

Lösung für Müll: Mit Absprache des Glasverwerters weitere Glasbehälter geplant

Ein Pilotprojekt, das in diesem Jahr angeschoben wurde, soll mindestens in den nächsten zwei Jahren fortgeführt und ausgebaut werden. Hierbei handelt es sich um die Installation unterirdischer Glasbehälter, die anstelle der Metallcontainer bereits an drei Stellen in Lüdenscheid (Piepersloh, Kösliner Straße, Kirchstraße) stehen.

Bürger entsorgen dabei das Altglas über sogenannte Einwurfsäulen, die maximal eine Höhe von einem Meter haben – und damit auch für Kinder und Rollstuhlfahrer problemlos zu erreichen sind. Durch die Maßnahme sind bei der Altglas-Entsorgung statt der Metallcontainer nur noch die Säulen zu sehen. „Es wertet das Stadtbild unheimlich auf“, sagt Lange. Zudem bestätigte der Werkleiter, dass für die Jahre 2021 und 2022 mit Absprache der Glasverwerter weitere Sammelstellen angedacht seien.

Rubriklistenbild: © Sven Prillwitz

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