Motto: Einmal bezahlen und dreimal feiern

LÜDENSCHEID ▪ Nach dem Motto „Einmal bezahlen und dreimal feiern“ konnten am Freitagabend Partyfreunde in drei Lüdenscheider Kneipen bei solider Live-Musik in den Mai tanzen. Für ein Combi-Ticket gab es in der Stadtschänke, bei Dahlmann und im Brauhaus Schillerbad Cover-Songs vom Feinsten.

In der Stadtschänke veranstalteten die Jungs von „Marc Four“ eine stimmungsgeladene 70er-Jahre-Rockparty. In klassischer Besetzung mit zwei Gitarren sowie Bass und Schlagzeug begeisterte die Band, die einst aus der Lüdenscheider Formation „Woodstock“ entstand, ihre Fans mit handgemachter Musik. Ihrem guten Ruf, den sich die Musiker von „Marc Four“ unter anderem als Vorgruppe von „Golden Earring“ und „Zeltinger“ erarbeitete, wurden die Mannen um Gründungsmitglied Thomas Heuer auch am Freitag voll gerecht.

Kaum ein Durchkommen gab es im gut gefüllten Festsaal von Lüdenscheids Kult-Kneipe Dahlmann, wo die Fans von 80er-Jahre-Musik beim Auftritt der Formation „Audio 80“ zu ihrem Recht kamen. Sandra Köhling und Frank Schultz (beide Gesang) sowie Jörg Schebaum (Schlagzeug), Mike Debener (Gitarre), Olaf Lücke (Bass) und Jörg Meissner (Tasteninstrumente) lieferten eine spannende musikalische Mischung, bei der nicht nur Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ aufkamen, sondern zu der die Fans auch gepflegt abtanzen konnten.

Auf kernige, authentische Weise, auch optisch eingerahmt durch eine bonbonbunte Licht- und Kostümshow, wurden Perlen wie der Dancefloor-Klassiker „Footloose“ und der alte Madonna-Hit „Papa don't preach“, aber auch Hits der Neuen Deutschen Welle zum Besten gegeben.

Weitere Bilder vom Tanz in den Mai 2010

Tanz in den Mai bei Dahlmann, in der Stadtschänke und im Brauhaus

Über die „Sauerland Schurken“, die das Brauhaus aufmischten, braucht man inzwischen wohl kaum noch erklärende Worte zu verlieren. Die Truppe um Frontmann Christian Teske und Sängerin Melanie Seyffarth gab sich gewohnt schrill mit chaotisch-bunten Kostümen und Perücken und katapultierte ihre zahlreich erschienenen Anhänger vorwiegend in den reichhaltigen Kosmos des Deutschen Schlagers. Mit viel Lust sowohl zur stimmlichen als auch optischen Verwandlung präsentierte sich Melanie Seyffarth mal als „Nicki“ mit schriller Sonnenbrille und Hits wie „Bayrisches Cowgirl“ und „Wenn i mit dir tanz“, dann wieder als seriös schwarz gewandete Marianne Rosenberg („Er gehört zu mir“), der Königin des Discofox. Und auch Christian Teske stand ihr in nichts nach: er übernahm unter anderem den Part von Udo Jürgens bei „Aber bitte mit Sahne“.

All diese Stimmungs-Hits spielte die Band natürlich nicht in Weichspüler-Manier, sondern gewohnt kernig mit der Rock-Gitarre. Bei so viel guter Musik war es für die Party-Freunde wieder nicht schwer, in der Bergstadt gepflegt in den Mai zu tanzen – zumal es immer wieder kleine „Völkerwanderungen“ zwischen den drei Lokalen gab.

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