Mordkommission ermittelt nach Schuss auf Jäger

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Nächtlicher Einsatz im Wald: Mit starken Polizeikräften wurde am Dienstag nach dem oder den Tätern gesucht.

LÜDENSCHEID -  Im Fall des Schusses, der am Dienstagabend im Wald bei Homert einen 45-jährigen Jäger aus Lüdenscheid in die Hand traf, ermittelt jetzt die Mordkommission in Hagen. Das bestätigte Staatsanwalt Bernd Maas auf Anfrage unserer Zeitung.

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"Von versuchtem Mord bis fahrlässigen Körperverletzung ist zurzeit alles denkbar“, sagte Maas, der nach eigenen Angaben noch keinerlei Anhaltspunkt für ein Motiv hat.

Der Jäger, der möglicherweise ein Zufallsopfer war, hatte in der Dunkelheit den Schein von Taschenlampen gesehen und deren Träger ansprechen wollen. Daraufhin fiel der Schuss. Am Tatort im Wald suchte die Spurensicherung vor allem nach der Patronenhülse, die erste Rückschlüsse auf die verwendete Waffe zulassen könnte. Zudem hofft die Polizei auf Zeugenhinweise.

Der Tatzeitpunkt war 18.15 Uhr, der Tatort liegt im Waldstück zwischen der Autobahn 45 und der Werkshagener Straße. Wer zur fraglichen Zeit in der Umgebung etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich unter der Lüdenscheider Rufnummer 90 99 0 bei der Polizei zu melden. - hgm

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